HOMEPAGE  ANDREAS  GRUSCHKE

 

Indoculture Tours

DIE ETWAS ANDERE
STÄDTETOUR

Städte-Studienreise 
PEKING

Auf den Spuren chinesischer Kaiser und Konkubinen
 
 


Einzelreise

oder bei größerer Nachfrage auch als Gruppenreise 
mit Reiseleitung
(nach Möglichkeit Andreas Gruschke/ Astrid Zimmermann 
oder andere qualifizierte Reiseleiter)

Einführung
Reiseroute/ 
Reiseprogramm
Steckbrief der Reise
Reisetermin
Möglichkeit eines Vorprogramms in Lhasa
Preisanfrage

TERMINE:
2002

PREIS:
Ab Zürich:            ????,- SFr
Ab Deutschland:   ????,- DM
Indoculture Tours (Zürich)


Eine außergewöhnliche Studienreise in die chinesische Hauptstadt und ihr Umland bietet die VHS Freiburg im Zusammenhang mit dem Schwerpunktprogramm „China" an. Im Gegensatz zu inzwischen weit verbreiteten einwöchigen Peking-Aufenthalten handelt es sich hier um einen zehntägen Besuch der Hauptstadt - und ihrer interessanten Umgebung - mit vollem Studienprogramm. Dabei sollen Aspekte der älteren und jüngeren Geschichte berücksichtigt und zu den wichtigsten Bereichen des Lebens und der Gesellschaft im „Reich der Mitte" hingeführt werden. Sie werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler der Hauptstadt zu sehen und erläutert bekommen und in abendlichen Veranstaltungen Gelegenheit ha-ben, Peking-Oper und chinesische Akrobatik kennenzulernen. Ein dreitägiger Aus-flug aus Peking hinaus führt sie zu einem wenig besuchten und daher idyllischeren Teil der Großen Mauer, weiter nach Chengde, der alten Sommerresidenz der Mandschu-Kaiser in Jehol, und auf der Rückfahrt über die östlichen Qing-Kaisergräber.

Reiseprogramm

1. Tag: FLUG FRANKFURT / ZÜRICH - BEIJING 
Linienflug mit Lufthansa nach Beijing. Anschlussflüge ab deutschen / schweizerischen Flughäfen auf Anfrage bei Indoculture Tours (Zürich).
 

2. Tag: BEIJING
Ankunft in Beijing und Transfer ins Hotel. Unsere ersten Besichtigungen führen am Nachmittag in den Nordwesten der chinesischen Hauptstadt, wo sich die weitläufigen Gartenanlagen des kaiserlichen Sommerpalastes ausbreiten. 

Zunächst besichtigen wir den sogenannten neuen Sommerpalast Yihe Yuan, der auf einem Teil des Geländes des ursprünglichen, von europäischen Truppen 1860 und 1900 zerstörten alten Sommerpalast-Anlage des Yuanming Yuan wieder errichtet wurde. Ausgiebige Spaziergänge werden uns zu den wesentlichen Bauten des Yihe Yuan führen. Auch werden wir einen Blick auf die Ruinen des ehemaligen Residenz im Yuanming Yuan werfen, die noch den Einfluß des europäischen Barock zeigen.
Im Westen des Sommerpalastes beginnen die Berge aus der nordchinesischen Tiefebene anzusteigen. Dieser Teil wird in Beijing Xishan, „Westberge" genannt. Zu deren Füßen und an deren Hängen zahlreiche Baudenkmäler zu finden sind. Berühmt ist der Xiangshan-Park, vor dessen Toren wir den „Tempel der azurblauen Wolken", Biyun Si, besuchen. Außer seiner Halle mit 500 Luohan (Arhats) ist er für seinen fünftürmigen Stupa bekannt, der den berühmten Tempelturm im indischen Bodhgaya, Buddhas Erleuchtungsort, zum Vorbild hat.

3. Tag: BEIJING 
Die gewaltige Palastanlage der chinesischen Kaiser wird unseren heutigen Vormittag beanspruchen. Allein die Hauptachse des Palastmuseums (Gugong Bowuguan) erfordert bereits einen großen Teil der Zeit, da sie zahlreiche verschiedene Eindrücke vermittelt. Auf der östlichen Nebenachse wird Gelegenheit sein, einige der wichtigsten Ausstellungen zu sehen. Im Anschluß daran besteigen wir den Kohlehügel  im Jing-Shan-Park, von wo sich ein faszinierender Blick über das Dächermeer des Kaiserpalastes bietet. Im nahegelegenen Beihai-Park werden die Besichtigungen fortgesetzt, nachdem dort Gelegenheit zum Mittagessen war.
Der Nachmittag dieses Tages gilt Zeugnissen religiöser und weltanschaulicher Kultur. Im Nordosten der ehemaligen „Tatarenstadt" erstreckt sich direkt an der Ringstraße, die an der Stelle der Stadtmauer gebaut wurde, der große Lama-Tempel, Yonghe Gong. Die ehemalige Prinzenresidenz wurde 1722 in einen kaiserlichen Tempel umgewandelt, in dem sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts tibetische Mönche ansiedelten. Seine prächtige Ausstattung bietet nicht nur einen ersten Einblick in die Vorstellungswelt des Lamaismus, sondern auch Gelegenheit, die Beziehungen Tibets mit dem chinesischen Kaiserhaus anzusprechen.
Nur wenige Minuten zu Fuß bringen uns durch eine nach Westen führende Altstadtstraße zum Kong Miao, dem Konfuziustempel, in dem der Staatskult im alten China zur Sprache kommen wird. Über die Ringstraße gelangen wir in den westlichen Innenstadtbezirk Xicheng Qu, wo sich inmitten einer kommunistischen Kaderschule das Grabmal des Jesuiten-Missionars Matteo Ricci, Li Madou Mu, liegt. Sein großes Wissen hatte ihm nicht nur Anerkennung in China gebracht, sondern er war zu Amt und Würden am Kaiserhof gelangt. Vor dem Abendessen machen wir eine Stippvisite auf dem Vogelmarkt.
Unser Abendprogramm wird in einer ehemaligen Prinzenresidenz in der Altstadt gestaltet, wo eine Vorstellung einen Eindruck der Pekingoper vermittelt.
 

4. Tag: BEIJING 
Nach dem üppigen Kulturprogramm des gestrigen Tages steht heute überwiegend Natur auf unserem Programm, indem wir eine längere Ausflugsfahrt nach Shidu im Südwesten der Stadt unternehmen. Zwar liegt Beijing selbst nur etwa 30 Meter über dem Meer, aber da der riesige, einer Provinz gleichgestellte Verwaltungsbereich der Hauptstadt über 16.000 qkm umfaßt, ragen die höchsten Gipfel im gebirgigen Umland auf Höhen bis 1500-2000 Meter auf. In der Umgebung des Dorfes Shidu sind die Berge besonders steil und schroff. Wegen der ländlichen Stimmung und lieblichen Flußlandschaft hier wird diese Gegend das „Guilin des Nordens" genannt. Hier gibt es Gelegenheit zu kleinen Wanderungen.
Auf der Rückfahrt in die Stadt erlaubt ein Abstecher nach Fangshan, den Fundort des „Pekingmenschen" aufzusuchen. Hier in Zhoukoudian gruben chinesische Anthropologen in nahegelegenen Höhlen menschliche Überreste aus, die rund 500.000 Jahre alt sind. Fossilien und Stein- und Knochenwerkzeuge des Sinanthropus Pekinensis sind in dem Museum darüber ausgestellt. Außerdem gilt unser Interesse noch den buddhistischen Stätten Wanfo Tang (mit hervorragen Reliefs) und Yunju Si, wo zwei Pagoden von einem Tempel zeugen, der zu Beginn des 7. Jahrhundert errichtet worden war.

5. Tag: BEIJING 

Weitere Besichtigungen in der Beijinger Innenstadt: Der sogenannte Himmelstempel war der wichtigste Gebäudekomplex des kaiserlichen Staatskults im alten China. Hier opferten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie dem Himmel und beteten für ein gutes Jahr und um eine gute Ernte. Wahrzeichen Pekings ist die auf einem runden Grundriss beruhende „Halle des Erntegebets", die von vielen als schönstes Bauwerk der chinesischen Architektur betrachtet wird.
Das heutige Herz der chinesischen Hauptstadt ist der symbolträchtige Platz des Himmlischen Friedens, an den sich im Norden die Verbotene Stadt anschließt. Viel zu selten von Touristen besucht ist das seine Ostseite säumende Geschichtsmuseum, dessen hervorragende Sammlungen wir nicht missen wollen. Hier sind die besten archöologischen Stücke und Kunstwerke aus dem ganzen riesigen Land zusammengetragen worden und vermitteln daher ein einzigartiges Panoptikum chinesischer Geschichte und Kultur. Selbstverständlich wird ein gemütlicher Spaziergang über den großen Tiananmen-Platz nicht fehlen. Dabei gibt es die Möglichkeit, durch das Mao-Mausoleum zu gehen und einen Blick auf den öffentlich aufgebahrten Gründer der VR China, Mao Zedong, zu werfen.
Im weiteren Tagesverlauf sollen die noch gut erhaltenen Teile der Pekinger Altstadt nahegebracht werden. Einen Überblick über den nördlichen Teil der ehemaligen Tatarenstadt erhält man vom mächtigen Trommelturm, der wie der nördlich benachbarte Glockenturm auf der zentralen Verlängerung der Hauptachse vom Kaiserpalast nach Norden liegt. Von hier ermöglicht ein kleiner Spaziergang einen Einblick in die Struktur dieser Innenstadt. Ergänzend werden wir den Altstadtbereich im Qianmen-Distrikt besuchen, wo wir zu Fuß vom einstigen Stadttor der „Chinesenstadt" durch die Dazhalan, einer der belebtesten Straßen in diesem traditionellen Einkaufsviertel, zur Liulichang gehen. Letztere wurde in den achtziger Jahren in traditioneller Manier restauriert, und die zweistöckigen Ziegelhäuser bergen eine Fülle von Läden, die von Büchern über Malereibedarf, Kunsthandwerk, Antiquitäten bis hin zu Restaurants zu einem längeren Verweilen einladen. Falls noch Zeit bestehen sollte, besuchen wir abschließend die Niujie-Moschee oder den buddhistischen Tempel Fayuan Si, deren Gebäude völlig in den chinesischen Stil der Hauptstadt-Wohnviertel eingepaßt sind.
Am Abend findet das Essen in einem Peking-Enten-Restaurants statt.
 

6. Tag: BEIJING - GUBEIKOU - CHENGDE 
Früh am Morgen beginnen wir heute den dreitägigen Ausflug in die nordöstliche und östliche Nachbarregion von Beijing. 

Unser erstes Ziel ist der auf der Grenze zur Nachbarprovinz Hebei gelegene Mauerabschnitt der Großen Mauer bei Gubeikou.
Simatai bzw. Jinshanling heißen die hier restaurierten Mauerstücke, die nur von wenigen Menschen besucht werden und dabei eine viel malerischere Stimmung der Großen Mauer vermitteln als das berühmtere Badaling. Anschließend Weiterfahrt bis Chengde, dem alten Jehol und Sommerfrische der Mandschu-Zeit. 
Am Nachmittag steht nach Ankunft in Chengde der Besuch des Sommerpalastes auf dem Programm.
 

7. Tag: CHENGDE (JEHOL)
Die kühle Bergwelt um Chengde war von den Mandschuren, die 1644 die letzte chinesische Kaiserdynastie begründet hatten, zu ihrem Sommersitz auserkoren worden. Als aus der Steppe stammendes Reitervolk war ihnen die sommerliche Hitze in Beijing unerträglich, und so konnten sie sich in den für sie geschaffenen Parkanlagen am heutigen Stadtrand verlustieren oder in den umgebenden Bergen auf die Jagd gehen. Auf einer Anhöhe steht ein merkwürdig anmutender Felsfinger, zu dem wir im Lauf des Tages hinaufwandern wollen, um etwas von der umgebenden Landschaft und dem ländlichen Leben um Chengde mitzubekommen.
Um die Palastanlage und die dazugehörigen Gartenanlagen herum hatten die Qing-Kaiser im 18. Jahrhundert die sogenannten acht äußeren Tempel errichten lassen. Anlaß dafür waren zum einen Kaisergeburtstage, zum anderen, um in die Hauptstadt gereiste Würdenträger der tibetischen Lama-Hierarchie zu ehren. Da die Qing inzwischen die größte Ausdehnung ihres Reiches erlangt hatten, sollten die Tempelanlagen symbolhaft die Baustile der verschiedenen Landesteile übernehmen. Daher erinnern manche Bauten an den Himmelstempel in Peking, an den Potala-Palast in Lhasa oder auch das tibetische Samye-Kloster im Tsangpo-Tal. Die wichtigsten dieser Tempelanlagen werden wir besuchen.
 

8. Tag: CHENGDE - QING-GRÄBER - BEIJING
Die Rückfahrt in die Hauptstadt wird auf einem anderen Weg erfolgen als die gestrige Anreise nach Chengde. Ein Umweg über Zunhua in Hebei wird uns den Besuch der Östlichen Qing-Gräber ermöglichen, daher frühe Abfahrt von Chengde. In dieser schön gelegenen Grabanlage sind viele der Qing-Kaiser, die in Beijing residierten, und ihre Angehörigen begraben. Zu den bekanntesten, die hier bestattet liegen, gehören der Qianlong-Kaiser, der 1735-96 regierte, und die berühmt-berüchtigte Kaiserinwitwe Ci Xi (reg. 1875-1908).
Auf der Weiterfahrt nach Beijing pausieren wir im Städtchen Jixian, wo wir den Tempel Dule Si besichtigen. Die wunderschöne Anlage stammt aus dem Jahre 984 und seine Hallen gehören damit zu den ältesten erhaltenen Holzbauten des Landes. Neben der prächtigen Ausstattung lassen sich hier auch gut die Konsolensysteme der chinesischen Architektur studieren. Deren Konstruktion war - vor eintausend Jahren (!) - bereits so stabil, daß sie selbst das starke Erdbeben von 1976, das die weiter östlich gelegene Millionenstadt Tangshan in Schutt und Asche legte, überstand. Nach der Besichtigung Rückkehr nach Beijing.
 

9. Tag: BEIJING
Die heutige Ausflugsfahrt nach Badaling, dem berühmtesten und daher am meisten überlaufenen Teil der Großen Chinesischen Mauer steht weniger im Zeichen der Grenzbefestigung selbst, als in der Möglichkeit, das einzigartige Tor Juyongguan  und die Ming-Gräber zu besuchen. Auf der Rückfahrt in die Stadt halten wir beim Desheng Men, einem der wenigen erhaltenen alten Stadttore, in dem ein kleines Museum untergerbacht ist. Das Hinaufsteigen ermöglicht einen Eindruck von der gewaltigen Ausdehung der früheren Stadtmauer, die in den sechziger Jahren abgerissen wurde. 
Ein Teil des Nachmittages wird zur freien Verfügung stehen, bis wir am Abend eine Vorstellung chinesischer Akrobatik besuchen.
 

10. Tag: BEIJING - ZÜRICH/ FRANKFURT
Linienflug mit Swissair von Beijing nach Zürich. Von dort Weiterflug zu Ihren Heimatdestinationen.

REISESTECKBRIEF
LEISTUNGEN:
Im Reisepreis enthalten sind: Flüge Frankfurt-Beijing-Zürich-Frankfurt, Flughafensteuern, alle Übernachtungen (im Doppelzimmer) mit Frühstück, sämtliche Transfers, Fahrten und Besichtigungen im Bus, Eintrittspreise sowie Reiseleitung. 
Im Reisepreis nicht enthalten sind: Trinkgelder, Hauptmahlzeiten, Getränke, persönliche Ausgaben, obligatorische Reiserücktrittskostenversicherung. Daß Mittags- und Abendmahlzeiten nicht mit eingeschlossen sind, soll ein höheres Maß an Flexibilität bei der Essensauswahl ermöglichen. Vorgebuchte Mahlzeiten sind oft mittelmäßig und teuer; da Ihr Reiseleiter Essen vor Ort in kleineren Restaurants (zum Preis von etwa 10 bis 20,- DM pro Person pro Mahlzeit) arrangieren kann, haben Sie die Möglichkeit, ein größeres Spektrum der chinesischen Küche kennenzulernen.

    Reisepreise:   ab Zürich     SFr  ????.—
                            ab Deutschland    DM  ????.—
                            Einzelzimmerzuschlag  ????.- SFr bzw. ????.- DM
    Langstreckenflug mit Royal Nepal Airlines. Anschlussflüge auf Anfrage.

    Bei Interesse können Sie ein detailierteres Reiseprogramm anfordern bei:
 

Veranstalter: Indoculture Tours (Zürich)
e-mail an: Andreas Gruschke
"Bitte senden Sie mir das detaillierte Reiseprogramm und merken Sie mich unverbindlich als Interessent für diese Reise vor."


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