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Vorträge,
Seminare und Führungen
(Einzelvorträge und Seminare im Rahmen von Fortbildungsprogrammen
von Volkshochschulen u.a. Bildungsinstitutionen usw.)
Falls Sie einen Vortrag, eine Ausstellung, Führung o.ä.
wünschen, dann
wenden Sie sich bitte per e-mail an: Andreas
Gruschke
.
.
.
Vorschau Dia-Vorträge:
Der
aktuelle Vortrag
Wanderer
zwischen zwei Welten.
Tibetische
Nomaden im heutigen China
(Vortrag mit Bildern)
.
Geplante Vortragsveranstaltungen:
Gehaltene Einzelvorträge und Seminare
|
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| 125 |
2010.04.21. "Sand
und Seide. Unterwegs auf der Seidenstraße", Diavortrag,
VHS Nördlicher Breisgau, gehalten in der Rocca-Kultur-Fabrik in Denzlingen |
| 124 |
2009.03.11. „Wanderer
zwischen zwei Welten. Tibetische Nomaden im heutigen China",
Powerpoint-Bildervortrag, auf Einladung des Freundes- und Förderkreises
des Staatlichen Museums für Völkerkunde München e.V., Vortragssaal
des Museums für Völkerkunde München, Maximilianstrasse 42 |
| 123 |
2010.01.29. „Chinas Heilige Berge“,
Powerpoint-Bildervortrag, beim IndoOrient-Jahrestreffens im Linden-Museum
[PPT in Abwesenheit vorgeführt], Grosser Vortragssaal, Stuttgart,
Hegelplatz 1 |
| 122 |
2009.10.13. „Pastoralists Without
Pastures, Nomads Without Animals? Change and Adaptation Among Tibetan Herders
in Yushu (Qinghai)“, Presentation at the Institute of Ethnology
and Anthropology of the Academy of Social Sciences, Beijing [Bericht
auf chinesisch] |
| 121 |
2009.04.28. „China
und Tibet – Eine tragische Beziehungsgeschichte?“, Powerpoint-Bildervortrag,
VHS München |
| 120 |
2009.04.02. „Klöster
weiten ihre Pforten: Mönche und Klöster in osttibetischen Nomadengebieten
– Entwicklungen und Fehlentwicklungen", Powerpoint- Bildervortrag,
VHS Konstanz, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr. 43 |
| 119 |
2009.03.04. „Als
das Weltenei zerbrach. Was haben die alten Mythen und Legenden noch mit
dem modernen China zu tun?“, Lesung und Vortrag zu halten in
der Rocca-Kultur-Fabrik in Denzlingen |
| 118 |
2009.02.07. „Höhepunkte Südchinas“,
Powerpoint-Vortrag, gehalten anlässlich des IndoOrient-Jahrestreffens
im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1 |
| 117 |
2009.02.07. „Ein amüsanter
Rückblick auf 30 Jahre Reiseerlebnisse mit Indo Orient - Indoculture“,
Powerpoint-Vortrag, zu halten anlässlich des IndoOrient-Jahrestreffens
im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1 |
| 116 |
2008.11.28. „China, Tibet und die
Menschenrechte“, Vortrag und Diskussion im Rahmen des Seminars
„Die Volksrepublik China und die Menschenrechte“ von Prof. Harro von Senger,
Orientalisches Seminar der Universität Freiburg (Orientalistik VI:
Sinologie) |
| 115 |
2008.11.18. „China
und die Dalai Lamas“, gehalten auf Einladung der Volkshochschule
Konstanz-Singen (Htwl.), Theodor-Hanloser-Straße 19. |
| 114 |
2008.11.17. „China
und Tibet – Eine tragische Beziehungsgeschichte?“, Vortrag
mit Lichtbildern, VHS Konstanz, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr.
43 |
| 113 |
2008.01.13. „Tibet und Tourismus.
Touristen in Tibet und tibetische Touristen“, Powerpoint-Vortrag,
gehalten anlässlich des IndoOrient-Jahrestreffens im Linden-Museum,
Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1 |
| 112 |
2008.01.13. „Tänzer, Reiter,
Krieger - Das Reiterfest von Yushu und tibetische Belustigungen in Nord-Kham“,
Powerpoint-Vortrag, gehalten anlässlich des IndoOrient-Jahrestreffens
im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1 |
| 111 |
2007.12.07. „Süd- und Ostchina“,
Bildervortrag gehalten in Malterdingen auf Einladung der Firma advantek
(Freiburg) |
| 110 |
2007.12.05. „Klöster
weiten ihre Pforten: Mönche und Klöster in osttibetischen Nomadengebieten
– Entwicklungen und Fehlentwicklungen", Powerpoint-Bildervortrag,
gehalten in der Rocca-Kultur-Fabrik in Denzlingen |
| 109 |
2007.11.30. „Pastoral Resources
in Morocco and Tibet: Local Livelihoods in Global Context”, zusammen
mit Dr. Ingo Breuer, Vortrag im Rahmen des Symposiums „Paradigms for a
Nomadic Mode of Living: Tenets and perils of coexistence“ des SFB 586,
Leucorea, Wittenberg |
| 108 |
2007.11.28. „Nomaden auf dem
Dach der Welt", Vortrag im Rahmen der Vorlesung "Wirtschaft und
Sozialgeographie" von Prof. J. Gertel, Orientalisches Institut der Universität
Leipzig |
| 107 |
2007.09.27. „Nomadische Mobilitätsmuster
und Existenzsicherungsstrategien im Wandel: Das Beispiel Yushu in Osttibet“,
Vortrag im Rahmen des 30. Deutschen Orientalistentages, Sektion Orientgeographie,
Universität Freiburg i.Br. |
| 106 |
2007.03.22 „Klöster
weiten ihre Pforten: Mönche und Klöster in osttibetischen Nomadengebieten
– Entwicklungen und Fehlentwicklungen", gehalten auf Einladung
des Museums für Asiatische Kunst in Berlin-Dahlem im Rahmen der Ausstellung
"Tibet – Klöster öffnen ihre Schatzkammern", Berlin-Dahlem, Museum
für Asiatische Kunst |
| 105 |
2007.03.14 „Drokpas,
Yak und Yeti - Eine Reise zu den Nomaden in Osttibet“, Powerpoint-Vortrag,
zu halten auf Einladung der Rocca-Kultur-Fabrik in Denzlingen |
| 104 |
2007.02.17. „Die Faszination
chinesischer Landschaften und heiliger Stätten – Eindrücke aus
Südostchina“, Dia-Vortrag, gehalten anlässlich des Indoculture-
Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz
1 |
| 103 |
2007.02.17. „Höhepunkte
Osttibets in Amdo und Kham“, Powerpoint-Vortrag, gehalten anlässlich
des Indoculture- Jahrestreffens
im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1 |
| 102 |
2007.01.13. „Yushu nomads as teachers
and students. A preliminary appraisal of the educational perspectives in
nomad areas of the eastern Tibet-Qinghai Plateau", auf Einladung
der Snowland Service Group (SSG), Yushu, Qinghai (VR China) |
| 101 |
2006.12.04. „Politik und Gesellschaft
in tibetischen Regionen außerhalb der TAR", Powerpoint-Vortrag,
gehalten auf Einladung von Hans Roth, Institut für Orient- und Asienwissenschaften
der Universität Bonn, im Rahmen der Lehrveranstaltungen des Bachelor-Studiengangs
Asienwissenschaftendes Seminars "Politik
und Gesellschaft Tibets" (Prof. Dr. Peter Schwieger/ Wahlpflichtmodule
des Kerncurriculum, Mo 18-20, Hörsaal XI ) |
| 100 |
2006.10.09 „Drokpas,
Yak und Yeti - Eine Reise zu den tibetischen Nomaden“, Powerpoint-Vortrag,
gehalten auf Einladung der Volkshochschule Breisach |
|
99
|
2006.08.29. „Nomads without pastures?
Globalization, regionalization and livelihood security of nomads and former
nomads in Kham", Vortrag im Rahmen des 11th
Seminar of the International Association for Tibetan Studies (IATS),
Panel 7 "Tibet in Transition: Challenges to Development and Environment
in the Shadow of the Leaping Dragon", Bonn/ Tagungszentrum Hotel Maritim
in Königswinter |
|
98
|
2006.07.27. „Researching
socio-economic structures and dynamics in nomadic environments: Vulnerability
and Development Perspectives in Morocco and Eastern Tibet“, Vortrag
von Dr. Ingo Breuer und Andreas Gruschke, M.A. (Leipzig, Teilprojekt
A4) im eines SSG Strategy Workshops für Führungskräfte
tibetischer und chinesischer NGOs, Snowland
Service Group (Jiangyuan Fazhan Zujinhui), Yushu (Qinghai, VR China) |
|
97
|
2006.03.28. „Wahrnehmung und
(Neu-) Schaffung von Grenzen in den Grenzräumen Tibet“, Arbeitsbeitrag
in der Arbeitsgruppe 1 („Grenzen und Übergänge“) des SFB
586, gehalten in Leipzig, Altorientalisches Institut, Klostergasse
5 |
|
96
|
2006.03.23 „Drokpas,
Yak und Yeti - Nomadische
Lebenswelten in Tibet gestern und heute“, auf Einladung des
Völkerkundemuseum Leipzig, gehalten im Großen Vortragssaal des
Völkerkundemuseums zu Leipzig |
|
95
|
2006.02.08 „Drokpas,
Yak und Yeti - Eine Reise zu den tibetischen Nomaden“, auf
Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Gailingen-Büsingen, gehalten
in der evangelischen Kirche der Hochrheingemeinde Gailingen (Kreis Konstanz) |
|
94
|
2006.02.04. „Die Faszination
chinesischer Landschaften und heiliger Stätten – Eindrücke aus
Südostchina“, Dia-Vortrag, gehalten anlässlich des Indoculture-
Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz
1 |
|
93
|
2006.02.04. „Drokpas, Amdowas,
Khampas – Tradition und Wandel im Leben osttibetischer Nomaden“,
Powerpoint-Vortrag, gehalten anlässlich des Indoculture-
Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz
1 |
|
92
|
2006.01.28 „Die Faszination
chinesischer Landschaften und heiliger Stätten – Eindrücke aus
Südostchina“, Dia-Vortrag, gehalten anlässlich des Indoculture-Jahrestreffens
im Museum Rietberg, Park Villa Rieter in Zürich |
|
91
|
2006.01.28 „Drokpas, Amdowas,
Khampas – Tradition und Wandel im Leben osttibetischer Nomaden“,
Powerpoint-Vortrag, gehalten halten anlässlich des Indoculture-Jahrestreffens
im Museum Rietberg, Park Villa Rieter in Zürich |
|
90
|
2005.11.11. „China
und die Dalai Lamas“, Vortrag mit Bildern an der Volkshochschule
Zürich, Uni-Zürich Zentrum, gehalten im Rahmen der Dalai-Lama-Ausstellung
am Völkerkundemuseum in Zürich |
| 89 |
2005.04.29. „Einführung in
Geschichte, Struktur und Dynamik von Regionalisierungsprozessen in Qinghai
(Osttibet, VR China)“, gehalten im Plenum des Sonderforschungsbereichs
SFB 586 „Differenz und Integration“ der Universitäten Leipzig und
Halle |
| 88 |
2005.03.05. „Einmal
Drokpa, immer Drokpa - Nomadische Lebenswelten in Tibet gestern und heute“,
Bildervortrag im Rahmen der Veranstaltung "Lebensraum Himalaya. Tibet -
Bhutan - Nepal", unter der Schirmherrschaft der Asienstiftung, Essen, veranstaltet
von der Deutsch-Tibetischen Kulturgesellschaft e.V., Bonn, Bhutan Himalaya
Gesellschaft e.V., Bonn und Deutsch-Nepalischen Gesellschaft e.V., Köln,
im Saal des Regenwaldhauses des Kölner Zoos |
| 87 |
2004.11.05. „Myanmar
- Burma. Land der goldenen Pagoden" auf Einladung der VHS Offenburg,
Außenstelle Schutterwald im Sitzungssaal des Rathauses, Schutterwald,
Astrid Zimmermann mit Bildern von Andreas Gruschke |
| 86 |
2004.03.03 „Myanmar
- Burma, das Land der zahllosen Pagoden", auf Einladung der
Tourist-Information Gailingen, gehalten im Schlosskeller der Hochrheingemeinde
Gailingen |
| 85 |
2004.01.29. „Nordkorea
- Vom Koguryo-Reich zu Kim Ilsong – Ein Blick in und hinter die Kulissen
eines verschlossenen Landes ...", Dia-Vortrag, Volkshochschule
Freiburg |
| 84 |
2004.01.28. „Nordkorea
- Vom Koguryo-Reich zu Kim Ilsong – Ein Blick in und hinter die Kulissen
eines verschlossenen Landes ...", auf Einladung der Tourist-Information
Gailingen, zu halten im Schlosskeller der Hochrheingemeinde Gailingen |
| 83 |
2003.12.10. „China - Reich
der Mitte. Eindrücke aus der Volksrepublik China und ihrer 5000 Jahre
alten Tradition", Dia-Vortrag, gehalten auf Einladung der Volkshochschule
Dreisamtal im Kurhaus Kirchzarten |
| 82 |
2003.12.03. „Hochrhein",
Dia-Vortrag, auf Einladung der Tourist-Information Gailingen, gehalten
im Schlosskeller der Hochrheingemeinde Gailingen |
| 81 |
2003.11.17. „Nordkorea
- Vom Koguryo-Reich zu Kim Ilsong – Ein Blick in und hinter die Kulissen
eines verschlossenen Landes ...", Dia-Vortrag, gehalten auf
Einladung der Volkshochschule Breisach |
| 80 |
2003.11.16. „Amdo und Kham
– Impressionen aus zwei Kulturprovinzen Tibets von besonderem Gepräge",
Dia-Vortrag, gehalten am 41. Öffentlichen Vortragswochenende im Universitätsclub
Bonn |
| 79 |
2003.11.06. „Die Besondere
Reise: Faszinierendes Amdo", Dia-Vortrag/ Reise-Vorstellung bei
der Katalogpräsentation von Gebeco, Presse-Konferenz im Museum für
Völkerkunde, Frankfurt |
| 78 |
2003.11.04. „Die Besondere Reise:
Faszinierendes Amdo", Dia-Vortrag/ Reise-Vorstellung bei der Katalogpräsentation
von Gebeco, Presse-Konferenz im Museum für Völkerkunde, Hamburg |
| 77 |
2003.02.20. „Auf
den Spuren Buddhas", Dia-Vortrag, gehalten im VHS-Zentrum der
Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 76 |
2002.11.25. „Tibet
- Natürliche und kulturelle Vielfalt", gehalten an der
Volkshochschule in Breisach a. Rh. |
| 75 |
2002.04.06. „Religion/
Religiosität in Tibet" und
„Ikonographie und sakrale
Kunst in Tibet", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule
Coburg, Heimvolkshochschule Schloss Schney bei Lichtenfels. |
|
2002.03/04 (ausgefallen) „Seminar
Religion, Kunst und religiöser Alltag in Tibet", Seminar
mit Dia-Vortrag, angeboten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg
i. Br., dazu eine
Führung durch die Tibet-Ausstellung
im Basler Museum [aus Mangeln an Teilnehmern ausgefallen] |
| 74 |
2002.01.24. „Auf
den Spuren Buddhas", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule
Freiburg i. Br. |
| 73 |
2001.05.15. „Tibet
- Götterberge und heilige Seen" gehalten im Reiterstüble
des Reiterhofes Königer
(nach der letzten Reiststunde) in Nimburg |
| 72 |
2001.03.15. „Tibet",
gehalten in der Aula des Hegau-Gymnasiums Singen a. Htwl. |
| 71 |
2001.02.08. „Gelbe
Erde - das Lößbergland in Nordchina", gehalten im
VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 70 |
2000.11.22. „Vietnam",
landeskundlicher Vortrag gehalten auf Einladung des First-Reisebüros,
Reisebüro Seilnacht GmbH, in Lörrach |
| 69 |
2000.06.30. „The Jonangpa
Order: Causes for the downfall, conditions of the survival and current
situation of a presumedly extinct Tibetan-Buddhist School (Abstract)",
paper presented at the Ninth Seminar of The International Association for
Tibetan Studies, held on the 24th to 30th June 2000 at Leiden University |
| 68 |
2000.06.15. „Vom
Altay bis ins Ili-Tal - Impressionen aus dem Nordwesten Chinas",
gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 67 |
2000.02.03. „Tibet
- Natürliche und kulturelle Vielfalt", Gesellschaft für
Länder- und Völkerkunde, Geographisches Institut der Universität
Freiburg |
| 66 |
1999.12.11. „Korea - Von Nord
nach Süd", „Tibet - Heilige Berge und
Seen", Großes Indoculture-Jahrestreffen im Haus der Wirtschaft,
Stuttgart |
| 65 |
1999.12.10. „Ost-Tibet: die
Menschen, ihre Kultur und ihr Land", zu halten in der Hohentwiel-Gewerbeschule
in Singen a.Htwl., auf Einladung der Himalaya Projekte e.V./ Fensol e.V.
Selbstbaugruppe Volkertshausen |
| 64 |
1999.12.04. „Korea - Von Nord nach
Süd",
„Tibet - Heilige Berge und Seen",
Indoculture und Indo Orient-Jahrestreffen in Zürich |
| 63 |
1999.11.11. „5000
Jahre China - 50 Jahre Volksrepublik", langer Themenabend im
VHS-Zentrum Freiburg |
| 62 |
1999.09.04. „Mythen
und Legenden der Tibeter", auf Einladung der Buchhandlung im
Bürgerhaus Gailingen |
| 61 |
1999.01.23. „Heilige
Berge und heilige Seen in Tibet", Großes Indoculture-Jahrestreffen
im Linden-Museum, Stuttgart |
| 60 |
1998.12.03. „Der Hegau. Landschaft
zwischen Donau, Bodensee und Rhein", gehalten im VHS-Zentrum der
Volkshochschule Freiburg |
| 59 |
1998.03.28. „Tibet
- Götter, Berge und heilige Seen", gehalten in den Räumen
von ÜSTRA-Reisen, auf Einladung der Buchhandlung „Sachse & Heinzelmann"
in Hannover |
| 58 |
1998.03.12. „Korea - Land der Morgenstille",
gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg |
| 57 |
1998.01.31. „China
(Blockseminar)", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule
Freiburg i. Br., zusammen mit Carmen Paul und Astrid Zimmermann |
| 56 |
1998.01.15. „Die
Gelbe Erde - das Lößbergland in Nordchina", gehalten
im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 55 |
1997.10.01. „Sand
und Seide. Auf der chinesischen Seidenstraße", gehalten
im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 54 |
1997.04.24. „Abenteuerreise
Pakistan - China. Auf der alten Seidenstraße", gehalten
im Gasthaus Krone in Gottmadingen-Randegg, auf Einladung der Volkshochschule
Konstanz-Singen, Außenstelle Randegg |
| 53 |
1997.04.23. „Unbekanntes
China: Die Gelbe Erde Shanxis", gehalten im Liebenfelsisches
Schlößchen in Gailingen, auf Einladung des ökumenischen
Bildungswerks |
| 52 |
1997.03.21. „Götter,
Berge und heilige Seen. Mythen und Legenden der Tibeter", gehalten
in der der Buchhandlung „Buch & Musik" Gräfelfing, auf Einladung
der Buchhandlung „Buch & Musik" |
| 51 |
1997.03.20. „Götter,
Berge und heilige Seen. Mythen und Legenden der Tibeter", gehalten
in der Stadthalle in Germering, auf Einladung der Buchhandlung „Buch &
Musik" in Zusammenarbeit mit der Volkshoch-schule Germering |
| 50 |
1997.01.16. „Das
Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt",
gehalten in der Freiburger Uni-Klinik, auf Einladung der christlichen Krankenhaushilfe
der Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD), Freiburg i. Br. |
| 49 |
1996.12.12. „Korea -
Land der Morgenstille", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule
Freiburg |
| 48 |
1996.11.13. „Glanzlichter
der Klosterkultur Osttibets", Indoculture-Vortragsveranstaltung
in Zürich (Schweiz) |
| 47 |
1996.11.09. „Glanzlichter
der Klosterkultur Osttibets" und „Seidenstraße intensiv",
Großes Indoculture-Jahrestreffen im Linden-Museum, Stuttgart |
| 46 |
1996.04.25. „Korea - Land
der Morgenstille", gehalten an der Volkshochschule Radolfzell |
| 45 |
1996.04.24. „Korea - Land der Morgenstille",
gehalten im St. Nikolaus-Pfarrsaal, Liebenfelsisches Schlößchen
in Gailingen, auf Einladung des ökumenischen Bildungswerks |
| 44 |
1996.03.23. 44. „Himalaya-Seminar",
gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg/Br. |
| 43 |
1996.03.14. 43. „Himalaya-Region.
Der östliche Himalaya von Nepal bis Bhutan", gehalten im VHS-Zentrum
der Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 42 |
1996.03.07. 42. „Sand
und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße",
gehalten im Alten Schloß in Gießen, auf Einladung des deutschen
Verbands „Frau und Kultur" e.V., Gruppe Gießen |
| 41 |
1996.01.31. 41. „Unbekanntes China",
Indoculture-Vortragsveranstaltung in Zürich (Schweiz) |
| 40 |
1995.12.15. 40. „Sand
und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße",
gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br., Außenstelle
Opfingen |
| 39 |
1995.12.01. 39. „Der Hegau. Landschaft
zwischen Donau, Bodensee und Rhein", gehalten im VHS-Zentrum der
Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 38 |
1995.11.15. 38. „Impressionen aus
dem Orient: Syrien" und „Osttibet - Im Land der Khampas",
Indoculture-Vortragsveranstaltung in Zürich (Schweiz) |
| 37 |
1995.11.11. 37. „Impressionen aus
dem Orient: Syrien" und „Osttibet - Im Land der Khampas",
Großes Indoculture-Jahrestreffen im Linden-Museum, Stuttgart |
| 36 |
1995.05.03. 36. „Tibet. Reisen in
die Landschaft und zu den Kulturen auf dem Dach der Welt", Informationsabend
von Indoculture Tours, Zürich (Schweiz) |
| 35 |
1995.03.16. 35. „Sand
und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße",
Seniorennachmittag der Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 34 |
1995.03.18./19. 34. „Tibet
(Wochenendseminar)", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule
Freiburg i. Br., zusammen mit Carl-Heinz Hoffmann und Martin Kirsch |
| 33 |
1995.03.08. 33.„Das
Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt",
gehalten im St. Nikolaus-Pfarrsaal, Liebenfelsisches Schlößchen
in Gailingen, auf Einladung des ökumenischen Bildungswerks (Wiederholung
wegen großen Andrangs am 8.2.) |
| 32 |
1995.03.02. 32. „Das
Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt",
gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 31 |
1995.02.20. 31. „Sand
und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße",
Seniorennachmittag der Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 30 |
1995.02.16. 30. „Das
Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt",
gehalten in der Sparkasse Burbach (Hessen) auf Einladung der Buchhandlung
„Lesezeichen" und der Sparkasse in Burbach |
| 29 |
1995.02.15. 29. „Das
Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt",
gehalten im Alten Schloß in Gießen, auf Einladung des deutschen
Verbands „Frau und Kultur" e.V., Gruppe Gießen |
| 28 |
1995.02.08. 28. „Das
Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt",
gehalten im St. Nikolaus-Pfarrsaal, Liebenfelsisches Schlößchen
in Gailingen, auf Einladung des ökumenischen Bildungswerks |
| 27 |
1995.01.25. 27. „Sand
und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße",
Informationsabend von Indoculture Tours, Zürich (Schweiz) |
| 26 |
1994.04.30. 26. „Unbekanntes Osttibet",
gehalten im Gartenhotel Winterthur auf Einladung der Gesellschaft Schweizerisch
Tibetische Freundschaft Rapperswil/Zürich (Schweiz) |
| 25 |
1994.04.29 25. „Unbekanntes Osttibet",
gehalten in Balzers (Liechtenstein) auf Einladung der „Tibetfreunde" Liechtenstein |
| 24 |
1993.11.24. 24. „Amdo und das Land
Khampas - Tibets unbekannter Osten" und „Zweimal Korea -
Ein kaum bekanntes Reiseland", Indoculture-Vortragsveranstaltung
in Zürich (Schweiz) |
| 23 |
1993.11.20. 23. „Unbekanntes aus
Nord- und Süd-Korea" und „Amdo und Ost-Tibet,
das andere Tibet", Großes Indoculture-Jahrestreffen im Linden-Museum,
Stuttgart |
| 22 |
1992.02.18. 22. „Sand
und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße",
gehalten im Bürgersaal Gailingen, auf Einladung des ökumenischen
Bildungswerks |
| 21 |
1991.11.16. 21. „Tibets wilder Osten
- eine Reise durch Amdo und Kham", Großes Indoculture-Jahrestreffen
im Linden-Museum, Stuttgart |
| 20 |
1991.09.19. 20. „Sand
und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße",
gehalten an der Mannheimer Abendakademie in Verbindung mit der Stadtbücherei
Mannheim |
| 19 |
1991.09.13. 19. „Das
Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt",
gehalten auf Einladung des Katholischen Bildungswerks in der Stadthalle
Kehl a. Rh. |
| 18 |
1990.02.19. 18. „Religion im heutigen
China", gehalten an der Volkshochschule in Breisach a. Rh. |
| 17 |
1990.02.06. 17. „Peking und sein
Umland", gehalten auf Einladung des Bildungswerks der Erzdiözese
Freiburg in St. Trudpert im Münstertal |
| 16 |
1990.01.19. 16. „Auf den Spuren
Dschingis Khans: Die Innere Mongolei und Ningxia", gehalten an
der Volkshochschule in Wehr-Öflingen |
| 15 |
1990.01.18. 15. „Unbekanntes China:
Die
Gelbe Erde Shanxis", gehalten auf Einladung des Volksbildungswerks
Brombach in Lörrach-Brombach |
| 14 |
1989.05.18. 14. „Unbekanntes China:
Die
Gelbe Erde Shanxis", gehalten in der Baar-Klinik in Donaueschingen
auf Einladung der Verwaltung |
| 13 |
1989.03.20. 13. „Peking und sein
Umland", gehalten an der Volkshochschule in Breisach a. Rh. |
| 12 |
1989.03.09. 12. „Peking und sein
Umland", gehalten an der Volkshochschule Nördlicher Breisgau
in Malterdingen |
| 11 |
1989.02.24. 11. „Unbekanntes
China", gehalten auf Einladung des deutschen Sozialwerks in Freiburg
i. Br. |
| 10 |
1989.01.24. „Unbekanntes China:
Die
Gelbe Erde Shanxis", gehalten auf Einladung des Volksbildungswerks
Waldkirch |
| 9 |
1988.01.19. „Unbekanntes China:
Die Schönheit Sichuans", gehalten an der Volkshochschule Markgräflerland
in Eschbach |
| 8 |
1988.12.07. „Peking und sein
Umland", gehalten auf Einladung des Vereins „Haus der Begegnung"
in Freiburg-Landwasser |
| 7 |
1988.12.05. „Unbekanntes China:
Die
Gelbe Erde Shanxis", gehalten an der Volkshochschule Bad-Bellingen-Neuenburg
im Stadthaus Neuenburg |
| 6 |
1988.11.19. „Höhepunkte Süd-Chinas",
Großes Indoculture-Jahrestreffen im Straßenbahner-Waldheim
beim Fernsehturm in Stuttgart |
| 5 |
1988.11.17. „Unbekanntes China:
Die
Gelbe Erde Shanxis", gehalten an der Volkshochschule Nördlicher
Breisgau in Herbolzheim |
| 4 |
1988.01.31. „Unbekanntes China",
gehalten im Bernhardusheim in Kirchhofen |
| 3 |
1987.11.11. „Unbekanntes China:
Die
Gelbe Erde Shanxis", gehalten auf Einladung des Vereins „Haus
der Begegnung" in Freiburg-Landwasser |
| 2 |
1987.09.24. „Auf den Spuren
Dschingis Khans: Die Innere Mongolei und Ningxia", gehalten auf
Einladung des Volksbildungswerks in Steinen |
| 1 |
1987.05.05. Kolloquium-Gastvortrag
über
„Studienerfahrungen und Studienbedingungen in China",
gehalten an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in
Aachen (auf Einladung von Prof. Breuer, PH) |
Ausstellungen
|
|
| 4 |
2004.07.21 bis 10.01. „Islamische
Welten - Fotos von bemerkenswerten Menschen und Landschaften“,
Fotoausstellung in der junge Galerie des Hegau-Jugendwerks Gailingen am
Hochrhein (Kreis Konstanz) |
| 3 |
2001.03.05. bis 03.30 „Bilder aus
Tibet", Fotoausstellung im Hegau-Gymnasium Singen am Hohentwiel |
| 2 |
1998.03.04. bis 04.05. „Nordkorea",
Fotoausstellung wegen der akuten Hungersnot, im Foyer des VHS-Zentrums
der Volkshochschule Freiburg i. Br. |
| 1 |
1995.11.06. bis 11.24 „Impressionen
aus Tibet", Fotoausstellung in der Geschäftsstelle Herdern
der Sparkasse Freiburg |
|
Museumsführungen, Podiumsdiskussionen
usw.
|
|
|
|
|
| 8 |
2008.09.16. „Chance
für Tibet und China: Was Peking gewinnt , wenn es mit dem Dalai Lama
verhandelt“, Podiumsdiskussion auf Einladung der Tibet-Initiative
Hamburg, mit Andreas Gruschke (Leipzig, Teilprojekt A4), Kelsang Gyaltsen
(Sondergesandter des Dalai Lama in Brüssel) und Shi Ming (Deutsche
Welle Köln), Völkerkundemuseum Hamburg |
| 7 |
[März 2002] „Buddhas, Götter,
Heilige", Führung durch die Tibet-Ausstellung
des
Museums
der Kulturen [Termine ausgefallen] in Basel |
| 6 |
2000.01.29. „Tibet - seine
Zukunft", Podiumsdiskussion auf Einladung der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische
Freundschaft in Zürich |
| 5 |
1999.11.30. „Buddhismus und Menschenrechte
in Tibet", Diskussionsabend im Linden-Museum, Stuttgart, im Zusammenhang
mit der Ausstellung „Zeit der Buddhas" |
| 4 |
1998.11.18. „Bhutan. Festung der
Götter", Führung im Museum
der Kulturen, Basel |
| 3 |
1998.08.19. „Bhutan. Festung der
Götter", Führung im Museum
der Kulturen, Basel |
| 2 |
1998.07.08. „Bhutan. Festung der
Götter", Führung im Museum
der Kulturen, Basel |
| 1 |
1998.06.21. „Bhutan. Festung der
Götter", Führung im Museum
der Kulturen, Basel |
|
Radio-Interviews usw.
|
|
|
| 3 |
2008.08.19. Kanal
K (Aarau), 21 Uhr K-Punkt PAUSE: Radio-Interview zu Minderheiten in
China: „Minderheiten und Menschenrechte. Wer es in China ausser den
Tibetern sonst noch schwer hat“ |
| 2 |
2008.05.19. echo-fm
88,4 (Uni-Radio Freiburg), 17.15 Uhr Radio-Interview zum Dalai-Lama-Besuch
in Deutschland |
| 1 |
2002.04.06. arte,
O-Ton-Interviews in der Fernsehdokumentation „Klosterboom in Tibets
Osten“ von Hajo Bergmann |
Amdo-Bücher
Andreas' books on Amdo
(Cultural monuments of Tibet's
outer provinces,
vol. 1 + 2)
|
Die Inhalte verschiedener Vorträge
CHINA
„Die Gelbe Erde -
Das Lößbergland in Nordchina"
|
(Diavortrag)
Der Norden Chinas wird geprägt vom Lößbergland, einem durchschnittlich
etwa 1000 m hohen Plateau, das geprägt ist durch den Löß,
die „Gelbe Erde". In vielen anderen Weltgegenden auf einen kleinen Raum
beschränkt, findet sich dieses feine und fruchtbare Material über
eine riesige Ausdehnung, so daß nicht nur die beiden Provinzen Shanxi
und Shaanxi fast vollständig auf dem Hochland gelegen sind, sondern
noch weitere Provinzen an ihm Anteil haben.
Obwohl nicht so weit von Chinas Hauptstadt Beijing entfernt, ist die
Provinz Shanxi touristisch noch immer über weite Strecken unerschlossen.
Das heißt jedoch keineswegs, daß sie fremden Besuchern nichts
zu bieten hätte. In China als eine der rückständigeren Regionen
des Landes verrufen, liegt für uns Europäer gerade hierin der
Reiz: Hier kann man noch das „alte China" finden, die gelben Lößhöhlen
seiner Bewohner, die „dorfgroßen" Gehöfte der berüchtigten
Großgrundbesitzer, alte ummauerte Städte und eine manchmal bedrückende,
aber auch faszinierende Landschaft, in der immer das Gelb des Löß
dominiert - in Terrassenfeldern und Bergländern, ja selbst bei
den Wasserfällen des Gelben Flusses. Aber auch einzigartige Bauwerke
hat das Lößbergland aufzuweisen: von den Buddhagrotten Datongs
über den „Hängenden Tempel" bis hin zu den faszinierenden Wandmalereien
des Yongle Gong und den Höllengestalten im Dongyue-Tempel. |
5000 Jahre China - 50 Jahre Volksrepublik
Langer Abend zum Jubiläum des 50jährigen
Bestehens der Volksrepublik China
|
(u.a. Diavortrag)
Die VR China sieht sich in der legitimen Nachfolge des Chinesischen Kaiserreichs.
Auch daher steht sie häufig im Mittelpunkt von Kontroversen über
die Ausdehnung ihres Machtbereichs, d.h. vor allem ihres Territoriums.
Von vielen wird daher in der Feier zum 50jährigen Bestehen der
chinesischen Volksrepublik ein Symbol für den Erfolg chauvinistischer
Haltungen der (Han-) Chinesen, des maoistischen Nationalismus oder gar
eines chinesisch-kommunistischen Imperialismus gesehen.
Es fallen manchen Stichworte wie die Tibetfrage ein, wie ethnische
Konflikte, „chinesischer Imperialismus" oder die Frage nach dem möglichen
Zerfall des „chinesischen Großreiches" nach einem Machtverlust der
KP China, nach einer Demokratisierung o.ä. mehr.
Solche Szenarien sind nur verständlich, wenn man davon ausgehen
würde, unsere westlichen, in die ganze Welt verbreiteten politischen
Werte wären die einzig gültigen. Dies zumindest aber wird von
den Chinesen durchaus angezweifelt, und nicht nur von den Chinesen, sondern
auch von Menschen aus anderen Ländern - wie Indonesien, Indien, Iran
u.a.
Es ist wohl anzunehmen, daß Kulturen, die über Jahrtausende
gewachsen sind, eine etwas andere Weltsicht entwickelt haben, die sich
mit der unseren nicht immer deckt. Für diese Verständnis aufzubringen
bedeutet ja nicht, sie gleich für sich selbst zu übernehmen,
doch eine intensive Auseinandersetzung mit den kulturgeschichtlichen Grundlagen
kann eine gegenseitige Akzeptanz fördern.
Vielen jedoch fehlen bereits ein Basiswissen für eine solche Auseinandersetzung,
weshalb ich in meinem Vortrag- teilweise mit Dias - eben nicht nur die
Geschichte beleuchte, sondern auch geographische, ethnische und weltanschauliche
Momente mit einbeziehen will.
Was ich deutlich machen möchte ist, daß die 5000jährige
Geschichte der chinesischen Zivilisation oft als die einer chinesischen
Nation im rein politischen Sinne mißverstanden wird. Ein Mißverständnis,
mit dem auch das moderne China selbst zu kämpfen hat, da sein Staatskonzept
auf anderen Grundlagen ruht als der westliche Nationenbegriff, dieser aber
im Lauf der letzten 100 Jahre aber ebenfalls Eingang ins Denken der Chinesen,
vor allen Dingen der Politiker, gefunden hat.
Wenn ich Ihnen also versuche, einige wesentliche Unterschiede im Denken
und Empfinden Chinas aufzuzeigen, dann ist das durchaus nicht so gedacht,
daß ich diese Sicht voll und ganz vertrete.
Manche der vorgetragenen Gedanken stammen aber durchaus aus meiner
eigenen Betrachtungsweise, die mir zum einen als Kenner - in Anbetracht
der Größe Chinas möchte ich eher sagen: „Bekannter" - des
Landes, zum anderen aber auch als „Mensch von außer-Landes" (wie
der chinesische Ausdruck für Ausländer, waiguoren, übersetzt
werden könnte) dennoch genug Distanz verschafft, meinen Betrachtungsgegenstand
auch noch kritisch zu sehen.
Vor allem möchte ich also die oft etwas eingeengte westliche Sicht
ein wenig in Frage stellen, ohne eine „fertige" neue Sicht als die richtige
zu präsentieren. Denn die Dinge sind meist komplizierter, als es einem
lieb ist, und wenn Sie nach allem, was Sie von mir hören, verwirrter
sind als jetzt, dann habe ich in gewissem Sinne schon etwas von dem erreicht,
was nötig ist, sich differenziert mit China auseinanderzusetzen....
Das alles soll als Voraussetzung für eine abschließende
Diskussion schaffen, was aber nicht heißt, daß sie nicht auch
zwischenfragen sollen... |
Als das Weltenei zerbrach
Was haben die alten Mythen und Legenden noch mit
dem modernen China zu tun?
Lesung, Vortrag und Diskussion
mit Andreas Gruschke und Astrid Zimmermann
|
| Wie sahen die Menschen des chinesischen Altertums die Welt? Aus welchen
mythischen Vorstellungen hat sich die chinesischen Kultur entwickelt? Astrid
Zimmermann und Andreas Gruschke haben in einem Band die uralten Mythen
Chinas gesammelt und mit Blick auf den neuesten Forschungsstand sorgsam
kommentiert. In Lesung und Vortrag unternehmen die Autoren den Versuch,
den Zuhörern die Gedankenwelt und Symbolik im Reich der Mitte nahe
zu bringen und zu zeigen, welche Bedeutung diese auch in der heutigen Zeit
noch haben können. |
„Sand und Seide -
Auf der Chinesischen Seidenstraße"
|
|
|
(Diavortrag)
Vor mehr als 2000 Jahren begann der Export von chinesischer Seide nach
Vorderasien bis hin nach Europa. Die 1877 vom deutschen Geographen von
Richthofen als „Seidenstraße" bezeichnete alte Karawanenroute war
nicht nur ein Handelsweg, sondern der allem auch eine Kulturbrücke,
die Weltanschauungen vermittelte und zahlreiche Kunstdenkmäler entstehen
ließ. Selbst im Zeitalter der modernen Massenkommunikation hat die
Seidenstraße als uralter Handelsweg, der die einstige chinesische
Hauptstadt Chang’an (heute Xi’an) mit dem antiken Rom verband, nichts von
ihrer Faszination verloren. Ausgehend von den früheren Hauptstädten
Chang’an und Luoyang in Nordchina werden anhand von Lichtbildern die Geschichte
und Bedeutung des östlichen Teils der Seidenstraße dargestellt,
der heute in den Grenzen der VR China liegt und diese mit ihrem südwestlichen
Nachbarn Pakistan verbindet.
|
|
Unbekanntes China:
„Vom Altai bis ins Ili-Tal"
|
|
Impressionen aus dem fernen Nordwesten der VR China (Diavortrag)
Xinjiang, die Uigurische Autonome Region in Chinas Nordwesten gilt als
eine der Schatzkammern der Seidenstraße. Nur wenige verbinden mit
dieser Vielvölkerregion im Länder-eck zwischen Mongolei, Kasachstan,
Kirgistan und Kaschmir mehr als nur Wüstenlandschaften und die islamische
Prägung der uigurischen Hauptbevölkerung. Tatsächlich aber
ist diese Region erheblich vielseitiger als meist angenommen wird. Besonders
der kaum besuchte Norden, der sich zwischen den schneebedeckten Gebirgszügen
von Tian Shan, dem „Himmelsgebirge", und Altay über die Gurbantünggüt-Wüste
erstreckt, ist wenig bekannt. Die Uiguren spielen dort kaum eine Rolle,
hier sind - jenseits der chinesischen Städte - die Kasachen und Mongolen
die vorherrschende Bevölkerung in den Steppengebieten. Unsere Fotoreise
in die landschaftlich abwechslungsreiche Region Nord-Xinjiang wird so zu
einer kleinen Entdeckungsreise, auf der wir neben Relikten der einstigen
Handelswege entlang der nördlichen Seidenstraße auch kleine
erhaltene Lamaklöster der mongolischen Nomaden und Grabmäler
der kasachischen Hauptbevölkerung aufspüren. Ausflüge zu
idyllisch in Hochgebirgstäler eingebetteten Seen und Fahrten durch
an Mondlandschaften erinnernde Wüstengebiete runden den einzigartigen
Eindruck dieser unbekannten zentralasiatischen Gefilde ab. |
KOREA
Nordkorea
Vom Koguryo-Reich zu Kim Ilsong
– Ein Blick in und hinter die Kulissen eines verschlossenen
Landes ...
|
|
Diavortrag
Nordkorea? "Kann man da hinreisen?" ist in Deutschland die typische
Reaktion, wenn man sich auf den Weg in die letzte stalinistische Bastion
aufmacht. Dabei würde sich mancher wundern, wie einfach es ist, eine
Reise dorthin zu buchen – ein Komplettarranagement als Buchung vorausgesetzt.
Ein typisches Reiseland ist Nordkorea bislang sicher nicht, was sowohl
an der Autarkie-Politik des kommunistischen Regimes lag, als auch daran,
dass Korea mit seiner langen Geschichte und Tradition ohnehin jenseits
des mitteleuropäischen Horizonts liegt.
Nicht von ungefähr ist bei uns über Nordkorea fast nichts
bekannt. Außer negativen Stichworten wie "unmenschliches Regime,
isoliertes Land, Koreakrieg, Hungersnot, Massenaufmärsche" wird in
Deutschland kaum jemand etwas zu diesem Teil des ‘Landes der Morgenstille’
einfallen. Natürlich gehört dies zur Wirklichkeit Nordkoreas,
vor allem zu seiner Geschichte und jüngeren gesellschaftlichen Situation.
Das jahrzehntelange Blockdenken und das Überdauern dieses dem ehemaligen
"Ostblock" zugehörigen Landes haben vergessen lassen, dass vielleicht
auch dort menschliche Begegnungen möglich sein könnten, wenngleich
auf andere Art und nicht immerso einfach, und dass das Land außer
aus sozialistischen Prunkbauten auch aus schöner Landschaft und einigen
Kulturdenkmälern besteht. Der jahrzehntelange sozialistische Aufbau
des Landes hat keineswegs alle historischen Denkmäler hinweggefegt,
und die anmutige Landschaft Südkoreas findet auch im nördlichen
Landesteil seine Fortsetzung. Gerade hier - wie in der benachbarten Mandschurei
- hatte das antike Königreich Koguryo sein Herrschaftszentrum, weshalb
unsere Bilderreise durch die schönsten Gegenden Nordkoreas von einem
kurzen Gang durch die faszinierende Kulturgeschichte Koreas begleitet wird.
Sie werden sich auch wundern wie durchlässig die "grüne Grenze"
dieses als hermetisch abgeriegelt geltenden Landes nach China ist, und
auch die Probleme des Alltags in Nordkorea sowie der begrenzten Begegnungsmöglichkeiten
mit den Menschen dort sollen im Vortrag zur Sprache kommen. Eine reiche
Auswahl der schönsten Dias, die der Referent Andreas Gruschke auf
bisher vier Nordkorea-Reisen gemacht hat, wird ihnen einen lebendigen Eindruck
dieses fernen Landes in Nordostasien geben. |
INDIEN / SÜDASIEN
|
„Auf den Spuren Buddhas"
|
Mit Bildern aus den nordindischen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesh
führt uns der Referent an die Wirkungsstätten des historischen
Buddhas Shakyamuni, dessen Lebensgeschichte er anhand von Malereien in
buddhistischen Klöstern nachzeichnet.
Da der Buddhismus in seinem Herkunftsland selbst nur in wenigen Rückzugsgebieten
erhalten geblieben ist, führt uns der zweite Teil des Vortrags in
die benachbarten Regionen Ost- und Südostasiens (insbesondere mit
Fotos aus China, Korea, Tibet und Burma). Dabei wird die weitere Entwicklung
deutlich, die der Buddhismus im Laufe seiner Geistesgeschichte genommen
hat.
Abschließend sollen einige Bemerkungen die heutige Situation
des Buddhismus beleuchten - und seine Verbreitung in den Westen zu Entwicklungen
in jenen Ländern in Beziehung setzen, die schon seit langem buddhistisch
geprägt sind. |
TIBET
|
„Tibet - Götterberge und heilige Seen"
|
Mythen und Legenden der Tibeter" mit
Diavortrag
Ein wesentlicher Grund für die Faszination, die von Tibet ausgeht,
ist die Verflechtung von Mythos und Realität, von Geschichte und Legenden.
Für die Tibeter selbst ist das kein Widerspruch, zumal in ihrer Religion
diese Vermischung von Realität und Mythos bereits angelegt ist. Der
farbenprächtigen Naturlandschaft des Hochlandes und der lebendigen
Kultur seiner Menschen geben diese Mythen und Legenden ihre besondere Note.
Der Geograph und Ethnologe Andreas Gruschke, der mehrere Jahre in Ostasien
lebte und regelmäßig auf dem faszinierenden „Dach der Welt,
vom Himalaya-Raum über den gesamten tibetischen Raum bis in die Mongolei,
unterwegs ist, hat Geschichten zusammengetragen, die sich um bestimmte
historische Ereignisse und Personen - von Schöpfungsmythen bis zur
Suche nach dem Dalai Lama - und um meist als heilig geltende Orte herausgebildet
haben. |
|
„Tibet - Natürliche und kulturelle Vielfalt"
|
| Dach der Welt, Himalaya-Königreich, Schneeland Tibet - kaum eine
Region beflügelte die Phantasie der Menschen in ähnlicher Intensität
und so kontinuierlich wie dieser lange Zeit unzugänglich gebliebene
Raum im Herzen des asiatischen Kontinents. Tibet hat dabei nicht allein
die Vorstellungskraft von uns Europäern bemüht, sondern durchaus
immer wieder auch die Phantasie seiner Bewohner, die bis heute oft Unglaubliches
aus ihrem Land berichten. Daher erscheint uns vieles so widersprüchlich,
zumal die Medien immer wieder ein klar umrissenes, von einer homogenen
Bevölkerung besiedeltes Hochland vorspiegeln. Mit Bildern aus unterschiedlichen
tibetischen ‘Kulturpro-vinzen’ führt der Vortrag in die Vielfalt ihres
Naturraumes ein und skizziert mit ihren geographisch wie auch historisch
begründeten Unterschieden eine regionale Gliederung des tibetischen
Hochlandes. Der Blick auf die ethnischen Verhältnisse macht verständlich,
weshalb der Begriff ‘Tibet’ nicht so eindeutig ist, wie er oft aufgefaßt
wird, und warum wir deshalb ein politisches, ethnisches und geographisches
Tibet unterscheiden sollten. Wenn abschließend die Revitalisierung
des tibetisch-buddhistischen Glaubenslebens als zentralem Teil des kulturellen
Erbes Tibets angesprochen wird, soll dies als Ausgangspunkt für die
Diskussion der in der Öffentlichkeit oft äußerst kontrovers
diskutierten ‘Tibetfrage’ dienen. |
Religion, Kunst und religiöser Alltag
in Tibet
Seminar mit Dia-Vortrag
|
Kaum einem Volk wird eine tiefere Gläubigkeit und ein höheres
Maß an Religiosität zugesprochen wie den Tibetern. Gleichzeitig
gehört der tibetische Buddhismus zu jenen Religionen, die zum einen
eine unglaublich große Anziehungskraft auch auf westliche Menschen
ausübt und zum andern sehr heftig diskutiert wird. Das Seminar will
zu den verschiedenen Aspekten dieses oft als Lamaismus bezeichneten religiösen
Systems hinführen. Ausgehend von der von Buddha verkündeten Lehre
werden die historische Entwicklung und Veränderung des Buddhismus
in Tibet nachgezeichnet und das Spannungsfeld zwischen Volksreligion und
der theologischen Gelehrsamkeit der hohen Lamas aufgezeigt.
Entsprechend der tiefen Religiosität der Tibeter wird deutlich,
dass tibetische Kunst zumeist sakrale Kunst ist. Welche rituelle Bedeutung
der Herstellung von Kunstwerke zukommt, warum ihnen heilige Wirkkräfte
zugesprochen werden und wie wichtig oder unwichtig rituelle Kontinuität,
Alter und Schönheit der Götterbildnisse sind, werden Fragen sein,
die uns im Seminar beschäftigen. Dabei müssen Aspekte der
Ikonographie ebenso angesprochen werden wie jene der Klosterorganisation
und der Ausbildung von Nachwuchs.
Die einzigartige Bilder- und Formenwelt des tibetischen Buddhismus
hat eine Vielfalt von „religiösem Alltagsformen" produziert, die sowohl
in historischer und heutiger Zeit regionale als auch individuelle Unterschiede
zeigen konnten. Daher sollen die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis
im Verhalten der tibetischen Gläubigen und Mönche ebenso angesprochen
werden wie die Konflikte und Probleme, aber auch die positiven Entwicklungen,
die der tibetische Buddhismus in unserer modernen Zeit erlebt und erfährt. |
Drokpas, Yak und Yeti - Eine Reise zu den tibetischen
Nomaden
Vortrag mit Bildern (PowerPoint-Vortrag)
|
Woran denken Sie bei Tibet außer an den Dalai Lama, buddhistische
Klöster und politische Verwicklungen? Gewiss doch an Nomaden! Obschon
ein Großteil unseres westlichen Bildes der tibetischen Kultur geprägt
ist von den Zeugnissen insbesondere der in den Ackerbaugebieten des Schneelandes
angesiedelten Zivilisation, ist der „tibetische Wanderhirte“, oder Drokpa,
wie er in Tibet selbst bezeichnet wird, ein Muster-Stereotyp der Betrachtung
des Dachs der Welt.
Seit Mitte 2004 forscht Andreas Gruschke in Tibet über die Lebenssituation
der Nomaden, über Tradition und Wandel im Leben osttibetischer Nomaden
(Drokpas) und hat dabei zahlreiche für ihn neue Orte in den abgelegensten
Ecken des landschaftlich, kulturell und vor allen wegen seiner Menschen
faszinierenden Hochlandes besucht. Mit neuen Bildern, die davon zeugen,
wie die Hirten in einer der schwierigsten Umgebungen der Welt zum einen
traditionell leben, zum anderen aber auch sich in vielfältiger Weise
an das moderne Leben heute anpassen. Davon will er berichten. |
| Andreas Gruschke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich
SFB 586 "Differenz und Integration" der Universitäten Halle-Wittenberg
und Leipzig (gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft),
Projektbereich A4: "Nomaden ohne Weide?" |
Klöster weiten ihre Pforten: Mönche
und Klöster in osttibetischen Nomadengebieten – Entwicklungen und
Fehlentwicklungen
Vortrag mit Bildern (PowerPoint-Vortrag)
|
Der Buddhismus erlebt in Tibet vor nunmehr zweieinhalb Jahrzehnten
nicht nur eine Renaissance, oder Re-Vitalisierung, sondern er ist auch
heutzutage wieder überaus lebendig. Der Wiederaufbau von Klöstern,
deren Ausstattung mit Malereien und Statuen und damit die Belebung traditioneller
Künste zeigt ein überraschendes Bild von Vielfalt und Intensität.
Ich möchte Ihnen dabei auch die allmähliche Entwicklung dieser
„buddhistischen Renaissance“ vor Augen führen, um schließlich
auch im Detail zu erläutern, wo ich Gleiches, Ähnliches und Neues
im Vergleich zum alten Tibet sehe. Dabei sollten die Augen auch nicht
vor den problematischen Seiten verschlossen werden, die Fehlentwicklungen
der buddhistischen Gesellschaft des Schneelandes mit einschließt.
All dies habe ich mir für heute zum Thema gemacht, basierend auf Erfahrungen,
die ich seit über 20 Jahren auf Reisen und Forschungsaufenthalten
in fast alle Regionen Tibets gemacht habe. |
| |
China und Tibet - Eine tragische Beziehungsgeschichte?
Wie Kain und Abel oder Siamesische Zwillinge?
Vortrag mit Bildern (PowerPoint-Vortrag)
|
Die „Sache Tibets“ hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
dazu geführt, dass viele im Westen glauben, das Dach der Welt habe
mit China traditionell nur sehr wenig zu tun gehabt. China und Tibet, diese
beiden Bezeichnungen werden fast wie selbstverständlich als quasi
verfeindet einander gegenüber gestellt. Doch ist dies wirklich so
unzweifelhaft, verstehen wir alle Aspekte dieser tragischen Beziehungsgeschichte?
In seinem Vortrag will der Referent das komplexe und schwierige Verhältnis
zwischen Völkern und Staaten und innerhalb eines Staates – der Volksrepublik
China – beleuchten. Es geht hier nicht um die Entscheidung der Frage, ob
Tibet nun unabhängig war oder nicht. Vielmehr soll beleuchtet werden,
was diese so unterschiedlichen und in der Geschichte doch miteinander verwobenen
Regionen gemein hatten und was sie trennte, was die Verbindung eng machte
und was erschwerte. Dabei sollen die verschiedensten Aspekte separater
und gemeinsamer Kulturmerkmale (Kunst, Religion, Lebensweisen) ebenso angesprochen
werden wie die geschichtliche Entwicklung der Beziehungen zwischen den
Machtzentren in Chinas Osten und in Zentraltibet. Für die Interpretation
dieser „schwierigen Beziehungsgeschichte“ schließlich ist es auch
notwendig, unsere westlichen Tibetbilder als Maßstab für die
Bewertung zu hinterfragen. |
| |
China und die Dalai Lamas
Vortrag mit Bildern (PowerPoint-Vortrag)
|
| Geschichte der Beziehungen von der chinesischen Yuan-Dynastie bis zum
20.Jht. Verhältnis des chinesischen Kaisers zum Dalai Lama und Panchen
Lama
Tibet und Dalai Lama werden bei uns fast synonym verwendet, beider Beziehung
zu China dagegen in Frage gestellt. Gehört Tibet zu China, waren Dalai
Lamas je dort? Wann und warum, oder warum nicht? Diese Umstände beleuchtet
der Vortrag und bringt spannende Momente im Verhältnis Tibets zu China
hervor: im Kern ein Verhältnis hoher tibetischer Lamas zum chinesischen
Kaiserhaus. Eine Betrachtung dieses komplexen Beziehungsgeflechtes macht
deutlich, warum eindeutige Antworten in der Tibetfrage kaum möglich
scheinen.
Warum hat den Begriff Dalai Lama heutzutage quasi jeder bei uns schon
einmal gehört, warum ist dieser Religionsführer wirklich weltweit
bekannt? Und wie kommt es, dass so gut wie jeder, der ihn, den man in dem
nicht allzu passendem Vergleich gerne dem Papst an die Seite stellt, das
religiöse und weltliche Oberhaupt aller Tibeter sieht?
An den Chinesen kann dies, würden Sie mir bei entsprechender Frage
antworten, sicher nicht liegen. Doch was weiß man schon über
das Verhältnis Chinas zum Dalai Lama - zumindest über das der
zeitgenössischen Pekinger Regierung zum jetzigen 14. Dalai Lama hinaus.
Wenig, wenn nicht nichts, weshalb wir uns heute Abend diesem Thema Der
Dalai und China widmen wollen. |
| |
Wanderer zwischen zwei Welten: Tibetische Nomaden
im heutigen China
Vortrag mit Bildern (PowerPoint-Vortrag)
|
|
| In westlichen Darstellungen erscheinen Tibet und China wie unversöhnliche
Pole, deren Kontakte fast zwangsläufig Konflikte heraufbeschwören.
Der Referent zeigt jedoch auf, dass die lange Geschichte des Kontaktes
zwischen der tibetischen und der chinesischen Kultur durchaus seine fruchtbaren
Seiten hatte und mithin nicht nur Differenzen, sondern auch Gemeinsamkeiten
bestehen. Am Beispiel tibetischer Nomaden erläutert er, auf welch
vielfältige Weise kultureller Wandel im größten Hochland
der Welt beeinflusst wird und welche aktive und passive Rolle China dabei
spielt. So möchte der Referent veranschaulichen, dass gesellschaftlicher
und damit kultureller Wandel auf beiden Seiten – früher wie heute
– zwar durch gegenseitige Einflussnahme ausgelöst wird, aber auch
selektiv erfolgt. In welcher Weise sich dies bei Nomaden Osttibets ausdrückt,
wird anhand jüngeren Bildmaterials veranschaulicht. Die Nomaden erscheinen
dabei als Akteure, die kulturellen Wandel eben nicht nur erdulden, sondern
aktiv mit gestalten. |
|
| |
|
Die Inhalte verschiedener Seminare
|
Blockseminar „China"
|
Dr. Carmen Paul / A.
Zimmermann
/ A.Gruschke / P.Hank
bereits gehalten am Samstag/Sonntag,
24.1. und 31.1.1997
Wesentlich für das Verständnis Chinas sind eine grundlegende
landeskundliche Einführung und die Vorstellung verschiedener gesellschaftlicher,
historischer und politischer Zusammenhänge. Neben zahlreichen Einzelveranstaltungen,
die einige bedeutende und im Westen beliebte Teilaspekte herausgreifen
und präsentieren, wird im Blockseminar ein übergreifender Rahmen
geschaffen. Dabei werden die geschichtliche und weltanschauliche Entwicklung
des „Reichs der Mitte", wie der chinesische Name Chinas übersetzt
werden müßte, aufgerollt, um einen Einblick in die Sichtweise
des Kulturbegriffs in China selbst vor Augen zu führen. Dabei kommen
sehr bald die Völkerschaften und ethnische Struktur des Landes zur
Sprache. Diese wiederum sind in vieler Hinsicht an naturräumliche
Bedingungen geknüpft, die ebenso näher erläutert werden
wie damit zusammenhängende politische und wirtschaftliche Entwicklungen
der Moderne. Aber auch Schrift und Sprache werden erläutert und der
Lebensalltag der Menschen angesprochen.
Der konzeptionelle Rahmen des Seminars erlaubt nicht nur, sondern es
ist von den Dozenten geradezu erwünscht, auf sich ergebende Einzelfragen
flexibel zu reagieren und gegebenenfalls im Laufe der Sitzungen neue Schwerpunkte
zu setzen. |
Religion, Kunst und religiöser Alltag
in Tibet
Seminar mit Dia-Vortrag
|
Kaum einem Volk wird eine tiefere Gläubigkeit und ein höheres
Maß an Religiosität zugesprochen wie den Tibetern. Gleichzeitig
gehört der tibetische Buddhismus zu jenen Religionen, die zum einen
eine unglaublich große Anziehungskraft auch auf westliche Menschen
ausübt und zum andern sehr heftig diskutiert wird. Das Seminar will
zu den verschiedenen Aspekten dieses oft als Lamaismus bezeichneten religiösen
Systems hinführen. Ausgehend von der von Buddha verkündeten Lehre
werden die historische Entwicklung und Veränderung des Buddhismus
in Tibet nachgezeichnet und das Spannungsfeld zwischen Volksreligion und
der theologischen Gelehrsamkeit der hohen Lamas aufgezeigt.
Entsprechend der tiefen Religiosität der Tibeter wird deutlich,
dass tibetische Kunst zumeist sakrale Kunst ist. Welche rituelle Bedeutung
der Herstellung von Kunstwerke zukommt, warum ihnen heilige Wirkkräfte
zugesprochen werden und wie wichtig oder unwichtig rituelle Kontinuität,
Alter und Schönheit der Götterbildnisse sind, werden Fragen sein,
die uns im Seminar beschäftigen. Dabei müssen Aspekte der
Ikonographie ebenso angesprochen werden wie jene der Klosterorganisation
und der Ausbildung von Nachwuchs.
Die einzigartige Bilder- und Formenwelt des tibetischen Buddhismus
hat eine Vielfalt von „religiösem Alltagsformen" produziert, die sowohl
in historischer und heutiger Zeit regionale als auch individuelle Unterschiede
zeigen konnten. Daher sollen die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis
im Verhalten der tibetischen Gläubigen und Mönche ebenso angesprochen
werden wie die Konflikte und Probleme, aber auch die positiven Entwicklungen,
die der tibetische Buddhismus in unserer modernen Zeit erlebt und erfährt. |
Museumsführungen
Buddhas, Götter, Heilige
Führung durch die Tibet-Ausstellung
des Basler Museums der Kulturen
|
Die sakrale Kunst Tibets hat eine große Fülle farbenprächtiger,
aber dem Laien kaum verständlicher Bildwerke hervorgebracht, die möglichst
umfassend wiederzugeben der Hamburger Theologe und Galerist Gerd-Wolfgang
Essen sich zur Aufgabe gemacht hatte. Seine über 750 Objekte umfassende
Sammlung tibetischer Kunst gilt als eine der berühmtesten der Welt,
und als die vollständigste im Hinblick auf ikonographische Aspekte.
Seit 1998 ist diese Sammlung im Besitz des Museums der Kulturen in Basel
und bietet daher Bewohnern der Regio die großartige Möglichkeit,
sich bei einer Führung mit den religiösen Bildwerken des Schneelandes
vertraut zu machen. Die Teilnehmer des Seminars „Religion, Kunst und religiöser
Alltag in Tibet" haben zudem die Chance, die darin gegebenen Informationen
und Hintergründe mit den Bildnissen in Basel in Beziehung zu setzen
und neue Fragen aufzuwerfen.
In der Führung durch die Ausstellung werden nicht nur ikonographische
Erläuterungen zu den Grundzügen der Vorstellungswelt eines tibetischen
Buddhisten hinführen, sondern es wird auch deutlich werden, weshalb
bereits die Herstellung von Kunstwerken als religiöse Handlung gilt
und warum die Bildnisse für den Gläubigen heilige Wirkkräfte
entwickeln. Die gezeigten Kultplastiken, Malereien, Ritualgeräte,
Masken, Gewänder und Gegenstände einer Tempeleinrichtung gewähren
einen überzeugenden Einblick in alle Aspekte des tantrischen Buddhismus
Tibets. Es ermöglicht, sein Pantheon und sein aufwendiges Ritual und
damit auch das von der Religion geprägte tägliche Leben der Tibeter
kennen zu lernen. |
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