Vorträge,
Seminare und Führungen
(Einzelvorträge und Seminare im Rahmen von Fortbildungsprogrammen
von Volkshochschulen u.a. Bildungsinstitutionen usw.)

Falls Sie einen Vortrag, eine Ausstellung, Führung o.ä. wünschen, dann
wenden Sie sich bitte per e-mail an: Andreas Gruschke
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Vorschau Dia-Vorträge:
Der aktuelle Vortrag
Wanderer zwischen zwei Welten. 
Tibetische Nomaden im heutigen China
(Vortrag mit Bildern)
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    Geplante Vortragsveranstaltungen:



Gehaltene Einzelvorträge und Seminare
     
    125 2010.04.21.  "Sand und Seide. Unterwegs auf der Seidenstraße", Diavortrag, VHS Nördlicher Breisgau, gehalten in der Rocca-Kultur-Fabrik in Denzlingen
    124 2009.03.11. „Wanderer zwischen zwei Welten. Tibetische Nomaden im heutigen China", Powerpoint-Bildervortrag, auf Einladung des Freundes- und Förderkreises des Staatlichen Museums für Völkerkunde München e.V., Vortragssaal des Museums für Völkerkunde München, Maximilianstrasse 42 
    123 2010.01.29. „Chinas Heilige Berge“, Powerpoint-Bildervortrag,  beim IndoOrient-Jahrestreffens im Linden-Museum [PPT in Abwesenheit vorgeführt], Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1 
    122 2009.10.13. „Pastoralists Without Pastures, Nomads Without Animals? Change and Adaptation Among Tibetan Herders in Yushu (Qinghai)“, Presentation at the Institute of Ethnology and Anthropology of the Academy of Social Sciences, Beijing [Bericht auf chinesisch]
    121 2009.04.28.  „China und Tibet – Eine tragische Beziehungsgeschichte?“, Powerpoint-Bildervortrag, VHS München
    120 2009.04.02. „Klöster weiten ihre Pforten: Mönche und Klöster in osttibetischen Nomadengebieten – Entwicklungen und Fehlentwicklungen", Powerpoint- Bildervortrag, VHS Konstanz, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr. 43
    119 2009.03.04. Als das Weltenei zerbrach. Was haben die alten Mythen und Legenden noch mit dem modernen China zu tun?, Lesung und Vortrag zu halten in der Rocca-Kultur-Fabrik in Denzlingen
    118 2009.02.07. „Höhepunkte Südchinas“, Powerpoint-Vortrag, gehalten anlässlich des IndoOrient-Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1
    117 2009.02.07. „Ein amüsanter Rückblick auf 30 Jahre Reiseerlebnisse mit Indo Orient - Indoculture“, Powerpoint-Vortrag, zu halten anlässlich des IndoOrient-Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1
    116 2008.11.28. „China, Tibet und die Menschenrechte“, Vortrag und Diskussion im Rahmen des Seminars „Die Volksrepublik China und die Menschenrechte“ von Prof. Harro von Senger, Orientalisches Seminar der Universität Freiburg (Orientalistik VI: Sinologie)
    115 2008.11.18. China und die Dalai Lamas, gehalten auf Einladung der Volkshochschule Konstanz-Singen (Htwl.), Theodor-Hanloser-Straße 19.
    114 2008.11.17. China und Tibet – Eine tragische Beziehungsgeschichte?, Vortrag mit Lichtbildern, VHS Konstanz, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr. 43
    113 2008.01.13. „Tibet und Tourismus. Touristen in Tibet und tibetische Touristen“, Powerpoint-Vortrag, gehalten anlässlich des IndoOrient-Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1
    112 2008.01.13. „Tänzer, Reiter, Krieger - Das Reiterfest von Yushu und tibetische Belustigungen in Nord-Kham“, Powerpoint-Vortrag, gehalten anlässlich des IndoOrient-Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1
    111 2007.12.07. „Süd- und Ostchina“, Bildervortrag gehalten in Malterdingen auf Einladung der Firma advantek (Freiburg) 
    110 2007.12.05. Klöster weiten ihre Pforten: Mönche und Klöster in osttibetischen Nomadengebieten – Entwicklungen und Fehlentwicklungen", Powerpoint-Bildervortrag, gehalten in der Rocca-Kultur-Fabrik in Denzlingen
    109 2007.11.30. „Pastoral Resources in Morocco and Tibet: Local Livelihoods in Global Context”, zusammen mit Dr. Ingo Breuer, Vortrag im Rahmen des Symposiums „Paradigms for a Nomadic Mode of Living: Tenets and perils of coexistence“ des SFB 586, Leucorea, Wittenberg
    108 2007.11.28.  „Nomaden auf dem Dach der Welt", Vortrag im Rahmen der Vorlesung "Wirtschaft und Sozialgeographie" von Prof. J. Gertel, Orientalisches Institut der Universität Leipzig 
    107 2007.09.27. „Nomadische Mobilitätsmuster und Existenzsicherungsstrategien im Wandel: Das Beispiel Yushu in Osttibet“, Vortrag im Rahmen des 30. Deutschen Orientalistentages, Sektion Orientgeographie, Universität Freiburg i.Br.
    106 2007.03.22  Klöster weiten ihre Pforten: Mönche und Klöster in osttibetischen Nomadengebieten – Entwicklungen und Fehlentwicklungen", gehalten auf Einladung des Museums für Asiatische Kunst in Berlin-Dahlem im Rahmen der Ausstellung "Tibet – Klöster öffnen ihre Schatzkammern", Berlin-Dahlem, Museum für Asiatische Kunst
    105 2007.03.14   Drokpas, Yak und Yeti - Eine Reise zu den Nomaden in Osttibet, Powerpoint-Vortrag, zu halten auf Einladung der Rocca-Kultur-Fabrik in Denzlingen
    104 2007.02.17.  „Die Faszination chinesischer Landschaften und heiliger Stätten – Eindrücke aus Südostchina“, Dia-Vortrag, gehalten anlässlich des Indoculture- Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1 
    103 2007.02.17.  „Höhepunkte Osttibets in Amdo und Kham“, Powerpoint-Vortrag, gehalten anlässlich des Indoculture- Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1
    102 2007.01.13. „Yushu nomads as teachers and students. A preliminary appraisal of the educational perspectives in nomad areas of the eastern Tibet-Qinghai Plateau", auf Einladung der Snowland Service Group (SSG), Yushu, Qinghai (VR China) 
    101 2006.12.04.  „Politik und Gesellschaft in tibetischen Regionen außerhalb der TAR", Powerpoint-Vortrag, gehalten auf Einladung von Hans Roth, Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn, im Rahmen der Lehrveranstaltungen des Bachelor-Studiengangs Asienwissenschaftendes Seminars "Politik und Gesellschaft Tibets" (Prof. Dr. Peter Schwieger/ Wahlpflichtmodule des Kerncurriculum, Mo 18-20, Hörsaal XI )
    100 2006.10.09  Drokpas, Yak und Yeti - Eine Reise zu den tibetischen Nomaden, Powerpoint-Vortrag, gehalten auf Einladung der Volkshochschule Breisach
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    2006.08.29. „Nomads without pastures? Globalization, regionalization and livelihood security of nomads and former nomads in Kham", Vortrag im Rahmen des 11th Seminar of the International Association for Tibetan Studies (IATS), Panel 7 "Tibet in Transition: Challenges to Development and Environment in the Shadow of the Leaping Dragon", Bonn/ Tagungszentrum Hotel Maritim in Königswinter
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    2006.07.27.  „Researching socio-economic structures and dynamics in nomadic environments: Vulnerability and Development Perspectives in Morocco and Eastern Tibet“, Vortrag von Dr. Ingo Breuer und Andreas Gruschke, M.A. (Leipzig, Teilprojekt A4) im eines  SSG Strategy Workshops  für Führungskräfte tibetischer und chinesischer NGOs, Snowland Service Group (Jiangyuan Fazhan Zujinhui), Yushu (Qinghai, VR China)
    97
    2006.03.28.  „Wahrnehmung und (Neu-) Schaffung von Grenzen in den Grenzräumen Tibet“, Arbeitsbeitrag in der Arbeitsgruppe 1 („Grenzen und Übergänge“) des SFB 586, gehalten in Leipzig, Altorientalisches Institut, Klostergasse 5
    96
    2006.03.23  Drokpas, Yak und Yeti - Nomadische Lebenswelten in Tibet gestern und heute, auf Einladung des Völkerkundemuseum Leipzig, gehalten im Großen Vortragssaal des Völkerkundemuseums zu Leipzig
    95
    2006.02.08  Drokpas, Yak und Yeti - Eine Reise zu den tibetischen Nomaden, auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Gailingen-Büsingen, gehalten in der evangelischen Kirche der Hochrheingemeinde Gailingen (Kreis Konstanz) 
    94
    2006.02.04.  „Die Faszination chinesischer Landschaften und heiliger Stätten – Eindrücke aus Südostchina“, Dia-Vortrag, gehalten anlässlich des Indoculture- Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1 
    93
    2006.02.04.  „Drokpas, Amdowas, Khampas – Tradition und Wandel im Leben osttibetischer Nomaden“, Powerpoint-Vortrag, gehalten anlässlich des Indoculture- Jahrestreffens im Linden-Museum, Grosser Vortragssaal, Stuttgart, Hegelplatz 1
    92
    2006.01.28  „Die Faszination chinesischer Landschaften und heiliger Stätten – Eindrücke aus Südostchina“, Dia-Vortrag, gehalten anlässlich des Indoculture-Jahrestreffens im Museum Rietberg, Park Villa Rieter in Zürich
    91
    2006.01.28  „Drokpas, Amdowas, Khampas – Tradition und Wandel im Leben osttibetischer Nomaden“, Powerpoint-Vortrag, gehalten halten anlässlich des Indoculture-Jahrestreffens im Museum Rietberg, Park Villa Rieter in Zürich
    90
    2005.11.11.  China und die Dalai Lamas, Vortrag mit Bildern an der Volkshochschule Zürich, Uni-Zürich Zentrum, gehalten im Rahmen der Dalai-Lama-Ausstellung am Völkerkundemuseum in Zürich
    89 2005.04.29. „Einführung in Geschichte, Struktur und Dynamik von Regionalisierungsprozessen in Qinghai (Osttibet, VR China)“, gehalten im Plenum des Sonderforschungsbereichs SFB 586 „Differenz und Integration“ der Universitäten Leipzig und Halle
    88 2005.03.05.  Einmal Drokpa, immer Drokpa - Nomadische Lebenswelten in Tibet gestern und heute, Bildervortrag im Rahmen der Veranstaltung "Lebensraum Himalaya. Tibet - Bhutan - Nepal", unter der Schirmherrschaft der Asienstiftung, Essen, veranstaltet von der Deutsch-Tibetischen Kulturgesellschaft e.V., Bonn, Bhutan Himalaya Gesellschaft e.V., Bonn und Deutsch-Nepalischen Gesellschaft e.V., Köln, im Saal des Regenwaldhauses des Kölner Zoos
    87 2004.11.05.  Myanmar - Burma. Land der goldenen Pagoden" auf Einladung der VHS Offenburg, Außenstelle Schutterwald im Sitzungssaal des Rathauses, Schutterwald, Astrid Zimmermann mit Bildern von Andreas Gruschke
    86 2004.03.03 Myanmar - Burma, das Land der zahllosen Pagoden", auf Einladung der Tourist-Information Gailingen, gehalten im Schlosskeller der Hochrheingemeinde Gailingen
    85 2004.01.29.  Nordkorea - Vom Koguryo-Reich zu Kim Ilsong – Ein Blick in und hinter die Kulissen eines verschlossenen Landes ...", Dia-Vortrag, Volkshochschule Freiburg
    84 2004.01.28.  Nordkorea - Vom Koguryo-Reich zu Kim Ilsong – Ein Blick in und hinter die Kulissen eines verschlossenen Landes ...", auf Einladung der Tourist-Information Gailingen, zu halten im Schlosskeller der Hochrheingemeinde Gailingen
    83 2003.12.10.  „China - Reich der Mitte. Eindrücke aus der Volksrepublik China und ihrer 5000 Jahre alten Tradition", Dia-Vortrag, gehalten auf Einladung der Volkshochschule Dreisamtal im Kurhaus Kirchzarten
    82 2003.12.03.  „Hochrhein", Dia-Vortrag, auf Einladung der Tourist-Information Gailingen, gehalten im Schlosskeller der Hochrheingemeinde Gailingen
    81 2003.11.17.  Nordkorea - Vom Koguryo-Reich zu Kim Ilsong – Ein Blick in und hinter die Kulissen eines verschlossenen Landes ...", Dia-Vortrag, gehalten auf Einladung der Volkshochschule Breisach
    80 2003.11.16.  „Amdo und Kham – Impressionen aus zwei Kulturprovinzen Tibets von besonderem Gepräge", Dia-Vortrag, gehalten am 41. Öffentlichen Vortragswochenende im Universitätsclub Bonn
    79 2003.11.06.  „Die Besondere Reise: Faszinierendes Amdo", Dia-Vortrag/ Reise-Vorstellung bei der Katalogpräsentation von Gebeco, Presse-Konferenz im Museum für Völkerkunde, Frankfurt
    78 2003.11.04. „Die Besondere Reise: Faszinierendes Amdo", Dia-Vortrag/ Reise-Vorstellung bei der Katalogpräsentation von Gebeco, Presse-Konferenz im Museum für Völkerkunde, Hamburg
    77 2003.02.20. Auf den Spuren Buddhas", Dia-Vortrag, gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    76 2002.11.25.  „Tibet - Natürliche und kulturelle Vielfalt", gehalten an der Volkshochschule in Breisach a. Rh. 
    75 2002.04.06.  Religion/ Religiosität in Tibet" und „Ikonographie und sakrale Kunst in Tibet",  gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Coburg, Heimvolkshochschule Schloss Schney bei Lichtenfels.
    2002.03/04 (ausgefallen) Seminar Religion, Kunst und religiöser Alltag in Tibet", Seminar mit Dia-Vortrag, angeboten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br., dazu eine Führung durch die Tibet-Ausstellung im Basler Museum [aus Mangeln an Teilnehmern ausgefallen]
    74 2002.01.24.  Auf den Spuren Buddhas", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    73 2001.05.15.  Tibet - Götterberge und heilige Seen" gehalten im Reiterstüble des Reiterhofes Königer (nach der letzten Reiststunde) in Nimburg
    72 2001.03.15.  Tibet", gehalten in der Aula des Hegau-Gymnasiums Singen a. Htwl.
    71 2001.02.08.  Gelbe Erde - das Lößbergland in Nordchina", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    70 2000.11.22.  „Vietnam", landeskundlicher Vortrag gehalten auf Einladung des First-Reisebüros, Reisebüro Seilnacht GmbH, in Lörrach
    69 2000.06.30.  „The Jonangpa Order: Causes for the downfall, conditions of the survival and current situation of a presumedly extinct Tibetan-Buddhist School (Abstract)", paper presented at the Ninth Seminar of The International Association for Tibetan Studies, held on the 24th to 30th June 2000 at  Leiden University
    68 2000.06.15.  Vom Altay bis ins Ili-Tal - Impressionen aus dem Nordwesten Chinas", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    67 2000.02.03.  „Tibet - Natürliche und kulturelle Vielfalt", Gesellschaft für Länder- und Völkerkunde, Geographisches Institut der Universität Freiburg
    66 1999.12.11.  „Korea - Von Nord nach Süd", Tibet - Heilige Berge und Seen", Großes Indoculture-Jahrestreffen im Haus der Wirtschaft, Stuttgart
    65 1999.12.10.  „Ost-Tibet: die Menschen, ihre Kultur und ihr Land", zu halten in der Hohentwiel-Gewerbeschule in Singen a.Htwl., auf Einladung der Himalaya Projekte e.V./ Fensol e.V. Selbstbaugruppe Volkertshausen
    64 1999.12.04. „Korea - Von Nord nach Süd", Tibet - Heilige Berge und Seen", Indoculture und Indo Orient-Jahrestreffen in Zürich
    63 1999.11.11.   5000 Jahre China - 50 Jahre Volksrepublik", langer Themenabend im VHS-Zentrum Freiburg
    62 1999.09.04.   Mythen und Legenden der Tibeter", auf Einladung der Buchhandlung im Bürgerhaus Gailingen
    61 1999.01.23.  Heilige Berge und heilige Seen in Tibet", Großes Indoculture-Jahrestreffen im Linden-Museum, Stuttgart
    60 1998.12.03.  „Der Hegau. Landschaft zwischen Donau, Bodensee und Rhein", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg
    59 1998.03.28.  Tibet - Götter, Berge und heilige Seen", gehalten in den Räumen von ÜSTRA-Reisen, auf Einladung der Buchhandlung „Sachse & Heinzelmann" in Hannover
    58 1998.03.12. „Korea - Land der Morgenstille", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg
    57 1998.01.31.  China (Blockseminar)", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br., zusammen mit Carmen Paul und Astrid Zimmermann
    56 1998.01.15.  „Die Gelbe Erde - das Lößbergland in Nordchina", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    55 1997.10.01.  Sand und Seide. Auf der chinesischen Seidenstraße", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    54 1997.04.24.  Abenteuerreise Pakistan - China. Auf der alten Seidenstraße", gehalten im Gasthaus Krone in Gottmadingen-Randegg, auf Einladung der Volkshochschule Konstanz-Singen, Außenstelle Randegg
    53 1997.04.23.  Unbekanntes China: Die Gelbe Erde Shanxis", gehalten im Liebenfelsisches Schlößchen in Gailingen, auf Einladung des ökumenischen Bildungswerks
    52 1997.03.21.  Götter, Berge und heilige Seen. Mythen und Legenden der Tibeter", gehalten in der der Buchhandlung „Buch & Musik" Gräfelfing, auf Einladung der Buchhandlung „Buch & Musik"
    51 1997.03.20.  Götter, Berge und heilige Seen. Mythen und Legenden der Tibeter", gehalten in der Stadthalle in Germering, auf Einladung der Buchhandlung „Buch & Musik" in Zusammenarbeit mit der Volkshoch-schule Germering
     
    50 1997.01.16.  Das Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt", gehalten in der Freiburger Uni-Klinik, auf Einladung der christlichen Krankenhaushilfe der Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD), Freiburg i. Br.
    49 1996.12.12.   „Korea - Land der Morgenstille", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg
    48 1996.11.13.  „Glanzlichter der Klosterkultur Osttibets", Indoculture-Vortragsveranstaltung in Zürich (Schweiz)
    47 1996.11.09.  „Glanzlichter der Klosterkultur Osttibets" und „Seidenstraße intensiv", Großes Indoculture-Jahrestreffen im Linden-Museum, Stuttgart
    46 1996.04.25.  „Korea - Land der Morgenstille", gehalten an der Volkshochschule Radolfzell
    45 1996.04.24. „Korea - Land der Morgenstille", gehalten im St. Nikolaus-Pfarrsaal, Liebenfelsisches Schlößchen in Gailingen, auf Einladung des ökumenischen Bildungswerks
    44 1996.03.23. 44. „Himalaya-Seminar", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg/Br.
    43 1996.03.14. 43. „Himalaya-Region. Der östliche Himalaya von Nepal bis Bhutan", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    42 1996.03.07.  42. Sand und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße", gehalten im Alten Schloß in Gießen, auf Einladung des deutschen Verbands „Frau und Kultur" e.V., Gruppe Gießen
    41 1996.01.31. 41. „Unbekanntes China", Indoculture-Vortragsveranstaltung in Zürich (Schweiz)
    40 1995.12.15. 40. Sand und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br., Außenstelle Opfingen
    39 1995.12.01. 39. „Der Hegau. Landschaft zwischen Donau, Bodensee und Rhein", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    38 1995.11.15. 38. „Impressionen aus dem Orient: Syrien"  und „Osttibet - Im Land der Khampas", Indoculture-Vortragsveranstaltung in Zürich (Schweiz)
    37 1995.11.11. 37. „Impressionen aus dem Orient: Syrien"  und „Osttibet - Im Land der Khampas", Großes Indoculture-Jahrestreffen im Linden-Museum, Stuttgart
    36 1995.05.03. 36. „Tibet. Reisen in die Landschaft und zu den Kulturen auf dem Dach der Welt", Informationsabend von Indoculture Tours, Zürich (Schweiz)
    35 1995.03.16. 35. Sand und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße", Seniorennachmittag der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    34 1995.03.18./19.  34. „Tibet (Wochenendseminar)", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br., zusammen mit Carl-Heinz Hoffmann und Martin Kirsch
    33 1995.03.08. 33.Das Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt", gehalten im St. Nikolaus-Pfarrsaal, Liebenfelsisches Schlößchen in Gailingen, auf Einladung des ökumenischen Bildungswerks (Wiederholung wegen großen Andrangs am 8.2.)
    32 1995.03.02. 32. Das Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt", gehalten im VHS-Zentrum der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    31 1995.02.20. 31. Sand und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße", Seniorennachmittag der Volkshochschule Freiburg i. Br.
    30 1995.02.16. 30. Das Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt", gehalten in der Sparkasse Burbach (Hessen) auf Einladung der Buchhandlung „Lesezeichen" und der Sparkasse in Burbach
    29 1995.02.15. 29. Das Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt", gehalten im Alten Schloß in Gießen, auf Einladung des deutschen Verbands „Frau und Kultur" e.V., Gruppe Gießen
    28 1995.02.08. 28. Das Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt", gehalten im St. Nikolaus-Pfarrsaal, Liebenfelsisches Schlößchen in Gailingen, auf Einladung des ökumenischen Bildungswerks
    27 1995.01.25.  27. Sand und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße", Informationsabend von Indoculture Tours, Zürich (Schweiz)
    26 1994.04.30. 26. „Unbekanntes Osttibet", gehalten im Gartenhotel Winterthur auf Einladung der Gesellschaft Schweizerisch Tibetische Freundschaft Rapperswil/Zürich (Schweiz)
    25 1994.04.29 25. „Unbekanntes Osttibet", gehalten in Balzers (Liechtenstein) auf Einladung der „Tibetfreunde" Liechtenstein
    24 1993.11.24. 24. „Amdo und das Land Khampas - Tibets unbekannter Osten" und „Zweimal Korea - Ein kaum bekanntes Reiseland", Indoculture-Vortragsveranstaltung in Zürich (Schweiz)
    23 1993.11.20. 23. „Unbekanntes aus Nord- und Süd-Korea"  und „Amdo und Ost-Tibet, das andere Tibet", Großes Indoculture-Jahrestreffen im Linden-Museum, Stuttgart
    22 1992.02.18. 22. Sand und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße", gehalten im Bürgersaal Gailingen, auf Einladung des ökumenischen Bildungswerks
    21 1991.11.16. 21. „Tibets wilder Osten - eine Reise durch Amdo und Kham", Großes Indoculture-Jahrestreffen im Linden-Museum, Stuttgart
    20 1991.09.19. 20. Sand und Seide. Zur Kulturgeschichte der chinesischen Seidenstraße", gehalten an der Mannheimer Abendakademie in Verbindung mit der Stadtbücherei Mannheim
    19 1991.09.13. 19. Das Hochland von Tibet. Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt", gehalten auf Einladung des Katholischen Bildungswerks in der Stadthalle Kehl a. Rh.
    18 1990.02.19. 18. „Religion im heutigen China", gehalten an der Volkshochschule in Breisach a. Rh.
    17 1990.02.06. 17. „Peking und sein Umland", gehalten auf Einladung des Bildungswerks der Erzdiözese Freiburg in St. Trudpert im Münstertal
    16 1990.01.19. 16. „Auf den Spuren Dschingis Khans: Die Innere Mongolei und Ningxia", gehalten an der Volkshochschule in Wehr-Öflingen
    15 1990.01.18. 15. „Unbekanntes China: Die Gelbe Erde Shanxis", gehalten auf Einladung des Volksbildungswerks Brombach in Lörrach-Brombach
    14 1989.05.18. 14. „Unbekanntes China: Die Gelbe Erde Shanxis", gehalten in der Baar-Klinik in Donaueschingen auf Einladung der Verwaltung
    13 1989.03.20. 13. „Peking und sein Umland", gehalten an der Volkshochschule in Breisach a. Rh.
    12 1989.03.09. 12. „Peking und sein Umland", gehalten an der Volkshochschule Nördlicher Breisgau in Malterdingen
    11 1989.02.24.  11. „Unbekanntes China", gehalten auf Einladung des deutschen Sozialwerks in Freiburg i. Br.
    10 1989.01.24.  „Unbekanntes China: Die Gelbe Erde Shanxis", gehalten auf Einladung des Volksbildungswerks Waldkirch
    9 1988.01.19.  „Unbekanntes China: Die Schönheit Sichuans", gehalten an der Volkshochschule Markgräflerland in Eschbach
    8 1988.12.07.  „Peking und sein Umland", gehalten auf Einladung des Vereins „Haus der Begegnung" in Freiburg-Landwasser
    7 1988.12.05. „Unbekanntes China: Die Gelbe Erde Shanxis", gehalten an der Volkshochschule Bad-Bellingen-Neuenburg im Stadthaus Neuenburg
    6 1988.11.19. „Höhepunkte Süd-Chinas", Großes Indoculture-Jahrestreffen im Straßenbahner-Waldheim beim Fernsehturm in Stuttgart
    5 1988.11.17. „Unbekanntes China: Die Gelbe Erde Shanxis", gehalten an der Volkshochschule Nördlicher Breisgau in Herbolzheim
    4 1988.01.31. „Unbekanntes China", gehalten im Bernhardusheim in Kirchhofen
    3 1987.11.11. „Unbekanntes China: Die Gelbe Erde Shanxis", gehalten auf Einladung des Vereins „Haus der Begegnung" in Freiburg-Landwasser
    2 1987.09.24.  „Auf den Spuren Dschingis Khans: Die Innere Mongolei und Ningxia", gehalten auf Einladung des Volksbildungswerks in Steinen
    1 1987.05.05.  Kolloquium-Gastvortrag über „Studienerfahrungen und Studienbedingungen in China", gehalten an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen (auf Einladung von Prof. Breuer, PH)
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Ausstellungen
4 2004.07.21 bis 10.01.  „Islamische Welten - Fotos von bemerkenswerten Menschen und Landschaften“, Fotoausstellung in der junge Galerie des Hegau-Jugendwerks Gailingen am Hochrhein (Kreis Konstanz)
3 2001.03.05. bis 03.30 „Bilder aus Tibet", Fotoausstellung im Hegau-Gymnasium Singen am Hohentwiel
2 1998.03.04. bis 04.05. „Nordkorea", Fotoausstellung wegen der akuten Hungersnot, im Foyer des VHS-Zentrums der Volkshochschule Freiburg i. Br.
1 1995.11.06. bis 11.24 „Impressionen aus Tibet", Fotoausstellung in der Geschäftsstelle Herdern der Sparkasse Freiburg

 
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    Museumsführungen, Podiumsdiskussionen usw. 
    8 2008.09.16. Chance für Tibet und China: Was Peking gewinnt , wenn es mit dem Dalai Lama verhandelt, Podiumsdiskussion auf Einladung der Tibet-Initiative Hamburg, mit Andreas Gruschke (Leipzig, Teilprojekt A4), Kelsang Gyaltsen (Sondergesandter des Dalai Lama in Brüssel) und Shi Ming (Deutsche Welle Köln), Völkerkundemuseum Hamburg
    7 [März 2002] „Buddhas, Götter, Heilige", Führung durch die Tibet-Ausstellung des Museums der Kulturen [Termine ausgefallen] in Basel
    6 2000.01.29.  „Tibet - seine Zukunft", Podiumsdiskussion auf Einladung der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft in Zürich
    5 1999.11.30. „Buddhismus und Menschenrechte in Tibet", Diskussionsabend im Linden-Museum, Stuttgart, im Zusammenhang mit der Ausstellung „Zeit der Buddhas"
    4 1998.11.18. „Bhutan. Festung der Götter", Führung im Museum der Kulturen, Basel
    3 1998.08.19. „Bhutan. Festung der Götter", Führung im Museum der Kulturen, Basel
    2 1998.07.08. „Bhutan. Festung der Götter", Führung im Museum der Kulturen, Basel
    1 1998.06.21. „Bhutan. Festung der Götter", Führung im Museum der Kulturen, Basel

     

    Radio-Interviews usw.
    3 2008.08.19. Kanal K (Aarau), 21 Uhr K-Punkt PAUSE: Radio-Interview zu Minderheiten in China: „Minderheiten und Menschenrechte. Wer es in China ausser den Tibetern sonst noch schwer hat“
    2 2008.05.19. echo-fm 88,4 (Uni-Radio Freiburg), 17.15 Uhr Radio-Interview zum Dalai-Lama-Besuch in Deutschland
    1 2002.04.06. arte, O-Ton-Interviews in der Fernsehdokumentation „Klosterboom in Tibets Osten“ von Hajo Bergmann


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Amdo-Bücher

Andreas'  books on Amdo
(Cultural monuments of Tibet's outer provinces, 
vol. 1 + 2)

 
 

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Die Inhalte verschiedener Vorträge

CHINA
„Die Gelbe Erde - 
Das Lößbergland in Nordchina"
(Diavortrag)
Der Norden Chinas wird geprägt vom Lößbergland, einem durchschnittlich etwa 1000 m hohen Plateau, das geprägt ist durch den Löß, die „Gelbe Erde". In vielen anderen Weltgegenden auf einen kleinen Raum beschränkt, findet sich dieses feine und fruchtbare Material über eine riesige Ausdehnung, so daß nicht nur die beiden Provinzen Shanxi und Shaanxi fast vollständig auf dem Hochland gelegen sind, sondern noch weitere Provinzen an ihm Anteil haben. 
Obwohl nicht so weit von Chinas Hauptstadt Beijing entfernt, ist die Provinz Shanxi touristisch noch immer über weite Strecken unerschlossen. Das heißt jedoch keineswegs, daß sie fremden Besuchern nichts zu bieten hätte. In China als eine der rückständigeren Regionen des Landes verrufen, liegt für uns Europäer gerade hierin der Reiz: Hier kann man noch das „alte China" finden, die gelben Lößhöhlen seiner Bewohner, die „dorfgroßen" Gehöfte der berüchtigten Großgrundbesitzer, alte ummauerte Städte und eine manchmal bedrückende, aber auch faszinierende Landschaft, in der immer das Gelb des Löß dominiert - in Terrassenfeldern und  Bergländern, ja selbst bei den Wasserfällen des Gelben Flusses. Aber auch einzigartige Bauwerke hat das Lößbergland aufzuweisen: von den Buddhagrotten Datongs über den „Hängenden Tempel" bis hin zu den faszinierenden Wandmalereien des Yongle Gong und den Höllengestalten im Dongyue-Tempel.

5000 Jahre China - 50 Jahre Volksrepublik
Langer Abend zum Jubiläum des 50jährigen Bestehens der Volksrepublik China
(u.a. Diavortrag)
Die VR China sieht sich in der legitimen Nachfolge des Chinesischen Kaiserreichs. Auch daher steht sie häufig im Mittelpunkt von Kontroversen über die Ausdehnung ihres Machtbereichs, d.h. vor allem ihres Territoriums. 
Von vielen wird daher in der Feier zum 50jährigen Bestehen der chinesischen Volksrepublik ein Symbol für den Erfolg chauvinistischer Haltungen der (Han-) Chinesen, des maoistischen Nationalismus oder gar eines chinesisch-kommunistischen Imperialismus gesehen. 
Es fallen manchen Stichworte wie die Tibetfrage ein, wie ethnische Konflikte, „chinesischer Imperialismus" oder die Frage nach dem möglichen Zerfall des „chinesischen Großreiches" nach einem Machtverlust der KP China, nach einer Demokratisierung o.ä. mehr.
Solche Szenarien sind nur verständlich, wenn man davon ausgehen würde, unsere westlichen, in die ganze Welt verbreiteten politischen Werte wären die einzig gültigen. Dies zumindest aber wird von den Chinesen durchaus angezweifelt, und nicht nur von den Chinesen, sondern auch von Menschen aus anderen Ländern - wie Indonesien, Indien, Iran u.a.
Es ist wohl anzunehmen, daß Kulturen, die über Jahrtausende gewachsen sind, eine etwas andere Weltsicht entwickelt haben, die sich mit der unseren nicht immer deckt. Für diese Verständnis aufzubringen bedeutet ja nicht, sie gleich für sich selbst zu übernehmen, doch eine intensive Auseinandersetzung mit den kulturgeschichtlichen Grundlagen kann eine gegenseitige Akzeptanz fördern. 
Vielen jedoch fehlen bereits ein Basiswissen für eine solche Auseinandersetzung, weshalb ich in meinem Vortrag- teilweise mit Dias - eben nicht nur die Geschichte beleuchte, sondern auch geographische, ethnische und weltanschauliche Momente mit einbeziehen will. 
Was ich deutlich machen möchte ist, daß die 5000jährige Geschichte der chinesischen Zivilisation oft als die einer chinesischen Nation im rein politischen Sinne mißverstanden wird. Ein Mißverständnis, mit dem auch das moderne China selbst zu kämpfen hat, da sein Staatskonzept auf anderen Grundlagen ruht als der westliche Nationenbegriff, dieser aber im Lauf der letzten 100 Jahre aber ebenfalls Eingang ins Denken der Chinesen, vor allen Dingen der Politiker, gefunden hat. 
Wenn ich Ihnen also versuche, einige wesentliche Unterschiede im Denken und Empfinden Chinas aufzuzeigen, dann ist das durchaus nicht so gedacht, daß ich diese Sicht voll und ganz vertrete. 
Manche der vorgetragenen Gedanken stammen aber durchaus aus meiner eigenen Betrachtungsweise, die mir zum einen als Kenner - in Anbetracht der Größe Chinas möchte ich eher sagen: „Bekannter" - des Landes, zum anderen aber auch als „Mensch von außer-Landes" (wie der chinesische Ausdruck für Ausländer, waiguoren, übersetzt werden könnte) dennoch genug Distanz verschafft, meinen Betrachtungsgegenstand auch noch kritisch zu sehen. 
Vor allem möchte ich also die oft etwas eingeengte westliche Sicht ein wenig in Frage stellen, ohne eine „fertige" neue Sicht als die richtige zu präsentieren. Denn die Dinge sind meist komplizierter, als es einem lieb ist, und wenn Sie nach allem, was Sie von mir hören, verwirrter sind als jetzt, dann habe ich in gewissem Sinne schon etwas von dem erreicht, was nötig ist, sich differenziert mit China auseinanderzusetzen....
Das alles soll als Voraussetzung für eine abschließende Diskussion schaffen, was aber nicht heißt, daß sie nicht auch zwischenfragen sollen...

Als das Weltenei zerbrach
Was haben die alten Mythen und Legenden noch mit dem modernen China zu tun?
Lesung, Vortrag und Diskussion 
mit Andreas Gruschke und Astrid Zimmermann
Wie sahen die Menschen des chinesischen Altertums die Welt? Aus welchen mythischen Vorstellungen hat sich die chinesischen Kultur entwickelt? Astrid Zimmermann und Andreas Gruschke haben in einem Band die uralten Mythen Chinas gesammelt und mit Blick auf den neuesten Forschungsstand sorgsam kommentiert. In Lesung und Vortrag unternehmen die Autoren den Versuch, den Zuhörern die Gedankenwelt und Symbolik im Reich der Mitte nahe zu bringen und zu zeigen, welche Bedeutung diese auch in der heutigen Zeit noch haben können.

„Sand und Seide -
Auf der Chinesischen Seidenstraße"
(Diavortrag)

Vor mehr als 2000 Jahren begann der Export von chinesischer Seide nach Vorderasien bis hin nach Europa. Die 1877 vom deutschen Geographen von Richthofen als „Seidenstraße" bezeichnete alte Karawanenroute war nicht nur ein Handelsweg, sondern der allem auch eine Kulturbrücke, die Weltanschauungen vermittelte und zahlreiche Kunstdenkmäler entstehen ließ. Selbst im Zeitalter der modernen Massenkommunikation hat die Seidenstraße als uralter Handelsweg, der die  einstige chinesische Hauptstadt Chang’an (heute Xi’an) mit dem antiken Rom verband, nichts von ihrer Faszination verloren. Ausgehend von den früheren Hauptstädten Chang’an und Luoyang in Nordchina werden anhand von Lichtbildern die Geschichte und Bedeutung des östlichen Teils der Seidenstraße dargestellt, der heute in den Grenzen der VR China liegt und diese mit ihrem südwestlichen Nachbarn Pakistan verbindet.
 

Unbekanntes China:
„Vom Altai bis ins Ili-Tal"
Impressionen aus dem fernen Nordwesten der VR China (Diavortrag)

Xinjiang, die Uigurische Autonome Region in Chinas Nordwesten gilt als eine der Schatzkammern der Seidenstraße. Nur wenige verbinden mit dieser Vielvölkerregion im Länder-eck zwischen Mongolei, Kasachstan, Kirgistan und Kaschmir mehr als nur Wüstenlandschaften und die islamische Prägung der uigurischen Hauptbevölkerung. Tatsächlich aber ist diese Region erheblich vielseitiger als meist angenommen wird. Besonders der kaum besuchte Norden, der sich zwischen den schneebedeckten Gebirgszügen von Tian Shan, dem „Himmelsgebirge", und Altay über die Gurbantünggüt-Wüste erstreckt, ist wenig bekannt. Die Uiguren spielen dort kaum eine Rolle, hier sind - jenseits der chinesischen Städte - die Kasachen und Mongolen die vorherrschende Bevölkerung in den Steppengebieten. Unsere Fotoreise in die landschaftlich abwechslungsreiche Region Nord-Xinjiang wird so zu einer kleinen Entdeckungsreise, auf der wir neben Relikten der einstigen Handelswege entlang der nördlichen Seidenstraße auch kleine erhaltene Lamaklöster der mongolischen Nomaden und Grabmäler der kasachischen Hauptbevölkerung aufspüren. Ausflüge zu idyllisch in Hochgebirgstäler eingebetteten Seen und Fahrten durch an Mondlandschaften erinnernde Wüstengebiete runden den einzigartigen Eindruck dieser unbekannten zentralasiatischen Gefilde ab.


KOREA

Nordkorea 
Vom Koguryo-Reich zu Kim Ilsong 
– Ein Blick in und hinter die Kulissen eines verschlossenen Landes ...
Diavortrag

Nordkorea? "Kann man da hinreisen?" ist in Deutschland die typische Reaktion, wenn man sich auf den Weg in die letzte stalinistische Bastion aufmacht. Dabei würde sich mancher wundern, wie einfach es ist, eine Reise dorthin zu buchen – ein Komplettarranagement als Buchung vorausgesetzt. Ein typisches Reiseland ist Nordkorea bislang sicher nicht, was sowohl an der Autarkie-Politik des kommunistischen Regimes lag, als auch daran, dass Korea mit seiner langen Geschichte und Tradition ohnehin jenseits des mitteleuropäischen Horizonts liegt. 
Nicht von ungefähr ist bei uns über Nordkorea fast nichts bekannt. Außer negativen Stichworten wie "unmenschliches Regime, isoliertes Land, Koreakrieg, Hungersnot, Massenaufmärsche" wird in Deutschland kaum jemand etwas zu diesem Teil des ‘Landes der Morgenstille’ einfallen. Natürlich gehört dies zur Wirklichkeit Nordkoreas, vor allem zu seiner Geschichte und jüngeren gesellschaftlichen Situation. Das jahrzehntelange Blockdenken und das Überdauern dieses dem ehemaligen "Ostblock" zugehörigen Landes haben vergessen lassen, dass vielleicht auch dort menschliche Begegnungen möglich sein könnten, wenngleich auf andere Art und nicht immerso einfach, und dass das Land außer aus sozialistischen Prunkbauten auch aus schöner Landschaft und einigen Kulturdenkmälern besteht. Der jahrzehntelange sozialistische Aufbau des Landes hat keineswegs alle historischen Denkmäler hinweggefegt, und die anmutige Landschaft Südkoreas findet auch im nördlichen Landesteil seine Fortsetzung. Gerade hier - wie in der benachbarten Mandschurei - hatte das antike Königreich Koguryo sein Herrschaftszentrum, weshalb unsere Bilderreise durch die schönsten Gegenden Nordkoreas von einem kurzen Gang durch die faszinierende Kulturgeschichte Koreas begleitet wird. Sie werden sich auch wundern wie durchlässig die "grüne Grenze" dieses als hermetisch abgeriegelt geltenden Landes nach China ist, und auch die Probleme des Alltags in Nordkorea sowie der begrenzten Begegnungsmöglichkeiten mit den Menschen dort sollen im Vortrag zur Sprache kommen. Eine reiche Auswahl der schönsten Dias, die der Referent Andreas Gruschke auf bisher vier Nordkorea-Reisen gemacht hat, wird ihnen einen lebendigen Eindruck dieses fernen Landes in Nordostasien geben.

INDIEN / SÜDASIEN

„Auf den Spuren Buddhas"
Mit Bildern aus den nordindischen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesh führt uns der Referent an die Wirkungsstätten des historischen Buddhas Shakyamuni, dessen Lebensgeschichte er anhand von Malereien in buddhistischen Klöstern nachzeichnet.
Da der Buddhismus in seinem Herkunftsland selbst nur in wenigen Rückzugsgebieten erhalten geblieben ist, führt uns der zweite Teil des Vortrags in die benachbarten Regionen Ost- und Südostasiens (insbesondere mit Fotos aus China, Korea, Tibet und Burma). Dabei wird die weitere Entwicklung deutlich, die der Buddhismus im Laufe seiner Geistesgeschichte genommen hat.
Abschließend sollen einige Bemerkungen die heutige Situation des Buddhismus beleuchten - und seine Verbreitung in den Westen zu Entwicklungen in jenen Ländern in Beziehung setzen, die schon seit langem buddhistisch geprägt sind.

TIBET

„Tibet - Götterberge und heilige Seen"
Mythen und Legenden der Tibeter" mit Diavortrag
Ein wesentlicher Grund für die Faszination, die von Tibet ausgeht, ist die Verflechtung von Mythos und Realität, von Geschichte und Legenden. Für die Tibeter selbst ist das kein Widerspruch, zumal in ihrer Religion diese Vermischung von Realität und Mythos bereits angelegt ist. Der farbenprächtigen Naturlandschaft des Hochlandes und der lebendigen Kultur seiner Menschen geben diese Mythen und Legenden ihre besondere Note.
Der Geograph und Ethnologe Andreas Gruschke, der mehrere Jahre in Ostasien lebte und regelmäßig auf dem faszinierenden „Dach der Welt, vom Himalaya-Raum über den gesamten tibetischen Raum bis in die Mongolei, unterwegs ist, hat Geschichten zusammengetragen, die sich um bestimmte historische Ereignisse und Personen - von Schöpfungsmythen bis zur Suche nach dem Dalai Lama - und um meist als heilig geltende Orte herausgebildet haben.

„Tibet - Natürliche und kulturelle Vielfalt"
Dach der Welt, Himalaya-Königreich, Schneeland Tibet - kaum eine Region beflügelte die Phantasie der Menschen in ähnlicher Intensität und so kontinuierlich wie dieser lange Zeit unzugänglich gebliebene Raum im Herzen des asiatischen Kontinents. Tibet hat dabei nicht allein die Vorstellungskraft von uns Europäern bemüht, sondern durchaus immer wieder auch die Phantasie seiner Bewohner, die bis heute oft Unglaubliches aus ihrem Land berichten. Daher erscheint uns vieles so widersprüchlich, zumal die Medien immer wieder ein klar umrissenes, von einer homogenen Bevölkerung besiedeltes Hochland vorspiegeln. Mit Bildern aus unterschiedlichen tibetischen ‘Kulturpro-vinzen’ führt der Vortrag in die Vielfalt ihres Naturraumes ein und skizziert mit ihren geographisch wie auch historisch begründeten Unterschieden eine regionale Gliederung des tibetischen Hochlandes. Der Blick auf die ethnischen Verhältnisse macht verständlich, weshalb der Begriff ‘Tibet’ nicht so eindeutig ist, wie er oft aufgefaßt wird, und warum wir deshalb ein politisches, ethnisches und geographisches Tibet unterscheiden sollten. Wenn abschließend die Revitalisierung des tibetisch-buddhistischen Glaubenslebens als zentralem Teil des kulturellen Erbes Tibets angesprochen wird, soll dies als Ausgangspunkt für die Diskussion der in der Öffentlichkeit oft äußerst kontrovers diskutierten ‘Tibetfrage’ dienen.

 Religion, Kunst und religiöser Alltag in Tibet
Seminar mit Dia-Vortrag
Kaum einem Volk wird eine tiefere Gläubigkeit und ein höheres Maß an Religiosität zugesprochen wie den Tibetern. Gleichzeitig gehört der tibetische Buddhismus zu jenen Religionen, die zum einen eine unglaublich große Anziehungskraft auch auf westliche Menschen ausübt und zum andern sehr heftig diskutiert wird. Das Seminar will zu den verschiedenen Aspekten dieses oft als Lamaismus bezeichneten religiösen Systems hinführen. Ausgehend von der von Buddha verkündeten Lehre werden die historische Entwicklung und Veränderung des Buddhismus in Tibet nachgezeichnet und das Spannungsfeld zwischen Volksreligion und der theologischen Gelehrsamkeit der hohen Lamas aufgezeigt.
Entsprechend der tiefen Religiosität der Tibeter wird deutlich, dass tibetische Kunst zumeist sakrale Kunst ist. Welche rituelle Bedeutung der Herstellung von Kunstwerke zukommt, warum ihnen heilige Wirkkräfte zugesprochen werden und wie wichtig oder unwichtig rituelle Kontinuität, Alter und Schönheit der Götterbildnisse sind, werden Fragen sein, die uns im Seminar beschäftigen. Dabei müssen  Aspekte der Ikonographie ebenso angesprochen werden wie jene der Klosterorganisation und der Ausbildung von Nachwuchs.
Die einzigartige Bilder- und Formenwelt des tibetischen Buddhismus hat eine Vielfalt von „religiösem Alltagsformen" produziert, die sowohl in historischer und heutiger Zeit regionale als auch individuelle Unterschiede zeigen konnten. Daher sollen die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis im Verhalten der tibetischen Gläubigen und Mönche ebenso angesprochen werden wie die Konflikte und Probleme, aber auch die positiven Entwicklungen, die der tibetische Buddhismus in unserer modernen Zeit erlebt und erfährt.

Drokpas, Yak und Yeti - Eine Reise zu den tibetischen Nomaden 
Vortrag mit Bildern (PowerPoint-Vortrag)
Woran denken Sie bei Tibet außer an den Dalai Lama, buddhistische Klöster und politische Verwicklungen? Gewiss doch an Nomaden! Obschon ein Großteil unseres westlichen Bildes der tibetischen Kultur geprägt ist von den Zeugnissen insbesondere der in den Ackerbaugebieten des Schneelandes angesiedelten Zivilisation, ist der „tibetische Wanderhirte“, oder Drokpa, wie er in Tibet selbst bezeichnet wird, ein Muster-Stereotyp der Betrachtung des Dachs der Welt.
Seit Mitte 2004 forscht Andreas Gruschke in Tibet über die Lebenssituation der Nomaden, über Tradition und Wandel im Leben osttibetischer Nomaden (Drokpas) und hat dabei zahlreiche für ihn neue Orte in den abgelegensten Ecken des landschaftlich, kulturell und vor allen wegen seiner Menschen faszinierenden Hochlandes besucht. Mit neuen Bildern, die davon zeugen, wie die Hirten in einer der schwierigsten Umgebungen der Welt zum einen traditionell leben, zum anderen aber auch sich in vielfältiger Weise an  das moderne Leben heute anpassen. Davon will er berichten.
Andreas Gruschke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich SFB 586 "Differenz und Integration" der Universitäten Halle-Wittenberg und Leipzig (gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft), Projektbereich A4: "Nomaden ohne Weide?" 

Klöster weiten ihre Pforten: Mönche und Klöster in osttibetischen Nomadengebieten – Entwicklungen und Fehlentwicklungen
Vortrag mit Bildern (PowerPoint-Vortrag)
Der Buddhismus erlebt in Tibet vor nunmehr zweieinhalb Jahrzehnten nicht nur eine Renaissance, oder Re-Vitalisierung, sondern er ist auch heutzutage wieder überaus lebendig. Der Wiederaufbau von Klöstern, deren Ausstattung mit Malereien und Statuen und damit die Belebung traditioneller Künste zeigt ein überraschendes Bild von Vielfalt und Intensität. 
Ich möchte Ihnen dabei auch die allmähliche Entwicklung dieser „buddhistischen Renaissance“ vor Augen führen, um schließlich auch im Detail zu erläutern, wo ich Gleiches, Ähnliches und Neues im Vergleich zum alten Tibet sehe.  Dabei sollten die Augen auch nicht vor den problematischen Seiten verschlossen werden, die Fehlentwicklungen der buddhistischen Gesellschaft des Schneelandes mit einschließt. All dies habe ich mir für heute zum Thema gemacht, basierend auf Erfahrungen, die ich seit über 20 Jahren auf Reisen und Forschungsaufenthalten in fast alle Regionen Tibets gemacht habe. 
 

China und Tibet - Eine tragische Beziehungsgeschichte?
Wie Kain und Abel oder Siamesische Zwillinge?
Vortrag mit Bildern (PowerPoint-Vortrag)
Die „Sache Tibets“ hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dazu geführt, dass viele im Westen glauben, das Dach der Welt habe mit China traditionell nur sehr wenig zu tun gehabt. China und Tibet, diese beiden Bezeichnungen werden fast wie selbstverständlich als quasi verfeindet einander gegenüber gestellt. Doch ist dies wirklich so unzweifelhaft, verstehen wir alle Aspekte dieser tragischen Beziehungsgeschichte?
In seinem Vortrag will der Referent das komplexe und schwierige Verhältnis zwischen Völkern und Staaten und innerhalb eines Staates – der Volksrepublik China – beleuchten. Es geht hier nicht um die Entscheidung der Frage, ob Tibet nun unabhängig war oder nicht. Vielmehr soll beleuchtet werden, was diese so unterschiedlichen und in der Geschichte doch miteinander verwobenen Regionen gemein hatten und was sie trennte, was die Verbindung eng machte und was erschwerte. Dabei sollen die verschiedensten Aspekte separater und gemeinsamer Kulturmerkmale (Kunst, Religion, Lebensweisen) ebenso angesprochen werden wie die geschichtliche Entwicklung der Beziehungen zwischen den Machtzentren in Chinas Osten und in Zentraltibet. Für die Interpretation dieser „schwierigen Beziehungsgeschichte“ schließlich ist es auch notwendig, unsere westlichen Tibetbilder als Maßstab für die Bewertung zu hinterfragen. 
 

China und die Dalai Lamas
Vortrag mit Bildern (PowerPoint-Vortrag)
Geschichte der Beziehungen von der chinesischen Yuan-Dynastie bis zum 20.Jht. Verhältnis des chinesischen Kaisers zum Dalai Lama und Panchen Lama

Tibet und Dalai Lama werden bei uns fast synonym verwendet, beider Beziehung zu China dagegen in Frage gestellt. Gehört Tibet zu China, waren Dalai Lamas je dort? Wann und warum, oder warum nicht? Diese Umstände beleuchtet der Vortrag und bringt spannende Momente im Verhältnis Tibets zu China hervor: im Kern ein Verhältnis hoher tibetischer Lamas zum chinesischen Kaiserhaus. Eine Betrachtung dieses komplexen Beziehungsgeflechtes macht deutlich, warum eindeutige Antworten in der Tibetfrage kaum möglich scheinen.
Warum hat den Begriff Dalai Lama heutzutage quasi jeder bei uns schon einmal gehört, warum ist dieser Religionsführer wirklich weltweit bekannt? Und wie kommt es, dass so gut wie jeder, der ihn, den man in dem nicht allzu passendem Vergleich gerne dem Papst an die Seite stellt, das religiöse und weltliche Oberhaupt aller Tibeter sieht?
An den Chinesen kann dies, würden Sie mir bei entsprechender Frage antworten, sicher nicht liegen. Doch was weiß man schon über das Verhältnis Chinas zum Dalai Lama - zumindest über das der zeitgenössischen Pekinger Regierung zum jetzigen 14. Dalai Lama hinaus. Wenig, wenn nicht nichts, weshalb wir uns heute Abend diesem Thema Der Dalai und China widmen wollen.

 

 
Wanderer zwischen zwei Welten: Tibetische Nomaden im heutigen China
Vortrag mit Bildern (PowerPoint-Vortrag)
In westlichen Darstellungen erscheinen Tibet und China wie unversöhnliche Pole, deren Kontakte fast zwangsläufig Konflikte heraufbeschwören. Der Referent zeigt jedoch auf, dass die lange Geschichte des Kontaktes zwischen der tibetischen und der chinesischen Kultur durchaus seine fruchtbaren Seiten hatte und mithin nicht nur Differenzen, sondern auch Gemeinsamkeiten bestehen. Am Beispiel tibetischer Nomaden erläutert er, auf welch vielfältige Weise kultureller Wandel im größten Hochland der Welt beeinflusst wird und welche aktive und passive Rolle China dabei spielt. So möchte der Referent veranschaulichen, dass gesellschaftlicher und damit kultureller Wandel auf beiden Seiten – früher wie heute – zwar durch gegenseitige Einflussnahme ausgelöst wird, aber auch selektiv erfolgt. In welcher Weise sich dies bei Nomaden Osttibets ausdrückt, wird anhand jüngeren Bildmaterials veranschaulicht. Die Nomaden erscheinen dabei als Akteure, die kulturellen Wandel eben nicht nur erdulden, sondern aktiv mit gestalten.
 

 
 

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Die Inhalte verschiedener Seminare

Blockseminar „China"
Dr. Carmen Paul / A. Zimmermann / A.Gruschke / P.Hank
bereits gehalten am Samstag/Sonntag, 24.1. und 31.1.1997
Wesentlich für das Verständnis Chinas sind eine grundlegende landeskundliche Einführung und die Vorstellung verschiedener gesellschaftlicher, historischer und politischer Zusammenhänge. Neben zahlreichen Einzelveranstaltungen, die einige bedeutende und im Westen beliebte Teilaspekte herausgreifen und präsentieren, wird im Blockseminar ein übergreifender Rahmen geschaffen. Dabei werden die geschichtliche und weltanschauliche Entwicklung des „Reichs der Mitte", wie der chinesische Name Chinas übersetzt werden müßte, aufgerollt, um einen Einblick in die Sichtweise des Kulturbegriffs in China selbst vor Augen zu führen. Dabei kommen sehr bald die Völkerschaften und ethnische Struktur des Landes zur Sprache. Diese wiederum sind in vieler Hinsicht an naturräumliche Bedingungen geknüpft, die ebenso näher erläutert werden wie damit zusammenhängende politische und wirtschaftliche Entwicklungen der Moderne. Aber auch Schrift und Sprache werden erläutert und der Lebensalltag der Menschen angesprochen.
Der konzeptionelle Rahmen des Seminars erlaubt nicht nur, sondern es ist von den Dozenten geradezu erwünscht, auf sich ergebende Einzelfragen flexibel zu reagieren und gegebenenfalls im Laufe der Sitzungen neue Schwerpunkte zu setzen.

 
 
 Religion, Kunst und religiöser Alltag in Tibet
Seminar mit Dia-Vortrag
Kaum einem Volk wird eine tiefere Gläubigkeit und ein höheres Maß an Religiosität zugesprochen wie den Tibetern. Gleichzeitig gehört der tibetische Buddhismus zu jenen Religionen, die zum einen eine unglaublich große Anziehungskraft auch auf westliche Menschen ausübt und zum andern sehr heftig diskutiert wird. Das Seminar will zu den verschiedenen Aspekten dieses oft als Lamaismus bezeichneten religiösen Systems hinführen. Ausgehend von der von Buddha verkündeten Lehre werden die historische Entwicklung und Veränderung des Buddhismus in Tibet nachgezeichnet und das Spannungsfeld zwischen Volksreligion und der theologischen Gelehrsamkeit der hohen Lamas aufgezeigt.
Entsprechend der tiefen Religiosität der Tibeter wird deutlich, dass tibetische Kunst zumeist sakrale Kunst ist. Welche rituelle Bedeutung der Herstellung von Kunstwerke zukommt, warum ihnen heilige Wirkkräfte zugesprochen werden und wie wichtig oder unwichtig rituelle Kontinuität, Alter und Schönheit der Götterbildnisse sind, werden Fragen sein, die uns im Seminar beschäftigen. Dabei müssen  Aspekte der Ikonographie ebenso angesprochen werden wie jene der Klosterorganisation und der Ausbildung von Nachwuchs.
Die einzigartige Bilder- und Formenwelt des tibetischen Buddhismus hat eine Vielfalt von „religiösem Alltagsformen" produziert, die sowohl in historischer und heutiger Zeit regionale als auch individuelle Unterschiede zeigen konnten. Daher sollen die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis im Verhalten der tibetischen Gläubigen und Mönche ebenso angesprochen werden wie die Konflikte und Probleme, aber auch die positiven Entwicklungen, die der tibetische Buddhismus in unserer modernen Zeit erlebt und erfährt.

 
 Pastoralists Without Pastures, Nomads Without Animals? 
Change and Adaptation Among Tibetan Herders in Yushu (Qinghai)
Seminar mit Bilder-Vortrag (PPT)
 

[Bericht auf der Webseite des Institute of Ethnology and Anthropology 
der  Chinesischen Akademie der Wissenschaften (auf chinesisch)]



Museumsführungen
Buddhas, Götter, Heilige
Führung durch die Tibet-Ausstellung des Basler Museums der Kulturen
Die sakrale Kunst Tibets hat eine große Fülle farbenprächtiger, aber dem Laien kaum verständlicher Bildwerke hervorgebracht, die möglichst umfassend wiederzugeben der Hamburger Theologe und Galerist Gerd-Wolfgang Essen sich zur Aufgabe gemacht hatte. Seine über 750 Objekte umfassende Sammlung tibetischer Kunst gilt als eine der berühmtesten der Welt, und als die vollständigste im Hinblick auf ikonographische Aspekte. Seit 1998 ist diese Sammlung im Besitz des Museums der Kulturen in Basel und bietet daher Bewohnern der Regio die großartige Möglichkeit, sich bei einer Führung mit den religiösen Bildwerken des Schneelandes vertraut zu machen. Die Teilnehmer des Seminars „Religion, Kunst und religiöser Alltag in Tibet" haben zudem die Chance, die darin gegebenen Informationen und Hintergründe mit den Bildnissen in Basel in Beziehung zu setzen und neue Fragen aufzuwerfen.
In der Führung durch die Ausstellung werden nicht nur ikonographische Erläuterungen zu den Grundzügen der Vorstellungswelt eines tibetischen Buddhisten hinführen, sondern es wird auch deutlich werden, weshalb bereits die Herstellung von Kunstwerken als religiöse Handlung gilt und warum die Bildnisse für den Gläubigen heilige Wirkkräfte entwickeln. Die gezeigten Kultplastiken, Malereien, Ritualgeräte, Masken, Gewänder und Gegenstände einer Tempeleinrichtung gewähren einen überzeugenden Einblick in alle Aspekte des tantrischen Buddhismus Tibets. Es ermöglicht, sein Pantheon und sein aufwendiges Ritual und damit auch das von der Religion geprägte tägliche Leben der Tibeter kennen zu lernen. 

 
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